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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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sich mit Stolz der Mitwirkung in einem Kampfe, welcher aner-kanntermaßen so viel Segen über das Vaterland gebracht hatte.Aber Harvey Birchs Name erstarb mit denen der vielen Agenten,von denen man glaubte, daß sie im Geheim den Rechten ihrerLandsleute cntgegengearbeitet hätten. Sein Bild trat jedoch oftvor die Seele des mächtige» Staatsoberhauptes, welchem alleinsein wahrer Charakter bekannt war. Er ließ mehrere Male ge-heime Nachfragen nach dem Schickfale des Krämers anstellen, dienur ein einziges Mal zu einem Resultate führten. Er erfuhr näm-lich, daß ein Hansirer von ähnlichem Aussehen, aber anderem Na-men in den neuen Ansiedelungen, die nach allen Richtungen hin anf-tanchen, sein Geschäft betreibe, und daß er mit der Last der zu-nehmenden Jahre und mit augenscheinlicher Armuth zn kämpfenhabe. Der Tod des Generals verhinderte bald weitere Nachfor-schungen, und es verging eine geranme Zeit, ehe wieder etwasvon dem Krämer gehört wurde.

Fünfunddreißigstes Kapitel.

Ei» Hampden, der dein llciuSn Dvrftyraimc»Entgegen trat mit unverzagtem Much

Ein stummer Milton mag hier rulnnloS rulicn:Ein CronlweU, schuldlos an des Landes Blut.

Gray.

Dreiunddreißig Jahre nach der im vorigen Kapitel mitgethcil-ten Unterredung stand wieder eine amerikanische Armee den Trup-pen Englands feindlich gegenüber. Der Schauplatz des Kriegeswar aber dießmal nicht an den Ufern des Hudson, sondern an denendes Niagara.

Washington moderte längst im Grabe; als aber die Zeit all-mählig die Reste politischer Anfeindung nnd persönlichen Neidesausgeglichen hatte, mehrte sich der Glanz seines Namens täglich;nnd nicht nur seine Landsleute, sondern auch die übrige Weltlernte mit jedem Augenblick den Werth nnd die Rechtlichkeit des