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diesem Offizier sprach/ lüpfte den Hut/ und wenn er selbst zn re-den begann, so lagerte ans jedem Gesichte der Ausdruck einer ge-spannten Anfmcrksamkeit, welche nicht blos von den Regeln dermilitärischen Etiqnctte geboten zn sein schien. Endlich nahm derGeneral selbst den Hut ab nnd verbcngte sich mit Würde gegen seineUmgebung. Der Gruß wurde ermiedert nnd die Versammlung zer-streute sich: nur der Offizier blieb mit seinem Bedienten nnd einemAdjutanten ans der Stelle. Er saß ab, trat einige Schritte zurücknnd besichtigte eine Weile sein Pferd mit Kennerblicken, dann warfer seinem Adjutanten einen raschen, ausdrucksvollen Blick zn, nndbegab sich, von diesem Offiziere begleitet, in das Innere des Gebäudes.
Nachdem er in ein augenscheinlich für seine Aufnahme znge-rnstetes Zimmer getreten mar, setzte er sich, und verharrte geraumeZeit in der gedankenvollen Haltung eines Mannes, der gewöhnt ist,sich viel mit sich selbst zn beschäftigen. Während dieses Schweigensstand der Adjutant in Erwartung der Befehle da. Endlich erhobder General die Augen, nnd fragte in dem sanften, gefälligen Tone,der seinem Wesen anzngehören schien:
„Ist der Mann, den ich zn sehen wünschte, angekommen, Sir?"„Er erwartet Eurer Erccllenz Befehl."
„Ich will ihn hier empfangen, nnd allein, wenn's gefällig ist."Der Adjutant entfernte sich mit einer Verbeugung.
Nach einigen Minuten ging die Thüre wieder ans; eine Gestaltglitt in's Zimmer und blieb bescheiden in einiger Entfernung vondem General stehen, ohne zn sprechen. Der Offizier saß gegen dasFeuer zngekehrt, nnd war wieder in Gedanken versunken, so daßer den Eintritt der Person nicht bemerkte. Es vergingen nocheinige Minuten; dann sprach er leise vor sich hin:
„Morgen müssen wir den Vorhang heben nnd unsere Plänekund geben. Möge sie der Himmel beschützen."
Eine leichte Bewegung des Fremden traf sein Ohr, und eineWendung des Kopfes belehrte ihn, daß er nicht mehr allein sei.