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behaltet eure Ladung, bis ihr ihnen die Augenbrauen versengenkönnt."
Die Soldaten drangen, nach dem Beispiele des Dragoners,vor, ohne daß ans sie oder von ihnen gefeuert wurde, bis sie sichdem Feinde ans eine ganz kurze Entfernung genähert hatten. Einenglischer Sergeant, der hinter einem Felsen verborgen war, sprang,erbost über die Kühnheit des Offiziers, der sich ans diese Weiseihren Waffen entgegenwagte, hinter seinem Versteck hervor, nähertesich dem Rittmeister ans einige Ellen »nd schlug an.
„Schieß, und du bist verloren!" rief Lawton, und'spornte seinRoß, welches angenblicks ans den Schützen einsprengte.
DieseBewegnng und der Ton der Stimme brachte den Engländerso weit ans der Fassung, daß er, ohne seines Zieles sicher zu sein,abdrückte. Der Rothschimmel hüpfte in die Höhe und brach vor denFüßen des Gegners todt zusammen. Lawton richtete sich ans undstand nun Auge in Auge seinem Feinde gegenüber. Letzterer fälltedas Bajonet und führte einen verzweifelten Stoß nach dem Herzendes Rittmeisters. Der Stahl ihrer Waffen sprühte Funken, unddas Bajonet flog fünfzig Fuß weit durch die Luft. Im nächstenAugenblick lag sein Besitzer da als eine zuckende Leiche.
„Vorwärts!" brüllte der Dragoner, als sich eine Abtheiluugder Engländer an dem Felsen zeigte und ein volles Feuer eröff-nete, — „vorwärts!" wiederholte er, und schwang wild den Säbel.Dann stürzte sein riesiger Körper zurück, wie eine majestätischeTanne unter dem Streiche der Axt. Aber noch im Fallen fuhr erfort, den Säbel zu schwingen, und noch einmal ließen die tiefenTöne seiner Stimme den Ruf „vorwärts!" vernehmen.
Die vorrückeuden Amerikaner machten erschreckt Halt, wandtensich daun und überließen das Feld den königlichen Truppen.
Es lag weder in der Absicht noch- in der Politik des englischenBefehlshabers, den errungenen Vvrtheil weiter zu verfolgen, da ervon der baldigen Ankunft einer starken Abtheilung der Amerikaner