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mit dem Berichte dicke, daß zwei Royalisten ein ganzes Rebellen-hcer in die Flucht geschlagen hatten. Sie haben vordem schonärgere Lügen anfgetischt."
Die Dragoner folgten verdrießlich ihrem Offiziere, der währenddes Hcimrittes über die Maßregeln nachsann, die in einer solchenVerlegenheit einzuschlagcn sein dürften. Die ganze Abtheilunglangte in der Dämmerung vor dem Gebäude an, an dessen Thüreeine große Anzahl von Offizieren und Soldaten versammelt war, umgegenseitig die übertriebensten Berichte von dem Entkommen desSpions preiszngeben, oder mit anzuhören. Die beschämten Dra-goner theilten ihre »»angenehmen Nachrichten in der ärgerlichenWeise getäuschter Menschen mit, und die meisten Offiziere ver-sammelten sich um Mason, um die Schritte, welche in der Sachegethan werden mußten, zu besprechen. Miß Peyton und Fran-ziska standen athemlos an dem Kammerfenster über den Häupternder Rathschlagenden, und waren unbemerkte Zeugen aller ihrerVerhandlungen.
„Etwas muß geschehen, und zwar schleunig," bemerkte derKommandant des vor dem Hanse lagernden Regiments; „dieserenglische Offizier ist ohne Zweifel ein Werkzeug bei dem Hanpt-streiche, den der Feind kürzlich auf uns zu führen beabsichtigte;außerdem steht bei seiner Flucht unsere Ehre auf dem Spiel."
„Laßt uns die Wälder durchsuchen," riefen Mehrere zugleich;„und morgen haben wir Beide wieder."
„Gemach, gemach, meine Herren," entgcgnete der Obrist; „csist unmöglich, während der Dunkelheit in diesen Bergen fortzn-kommcn, wenn man nicht die gangbaren Pfade kennt. Nur dieReiterei kann bei dieser Sache Dienste thnn, und ich vermnthe,Lieutenant Mason wird Anstand nehmen, ohne den Befehl seinesMajors ansznrücken."
„Allerdings dürfte ich das nicht wagen," erwiederte der Dra-goneroffizier mit ernstem Kopfschütteln, „wenn nicht Sie die