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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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von der Höhe wieder gerade so ab, wie er aufwärts gegangen ist,wir wollen zuerst die Höhe gewinnen."

Diese war bald erreicht, und Beide warfen sich nun von ihrenPferden, woranfHeinrich unverzüglich in das dichte Unterholz kroch,welches die Seite des Berges auf einige Entfernung über ihnenbedeckte. Harvey zögerte noch einen Augenblick und gab jedem derThiere einige kräftige Peitschenhiebe, die sie Hals über Kopf denWeg auf der andern Seite der Anhöhe hinunterjagten; dannfolgte er dem Beispiele seines Gefährten.

Der Krämer schlüpfte mit einiger Vorsicht in das Gebüsch,und vermied es, so viel als möglich, auf seinem Wege ein Geräuschzu machen, oder die Zweige zu zerbrechen. Er hatte jedoch hoheZeit gehabt, sich zu schirmen, denn kaum hatten sich die Zweigehinter ihm geschloffen, als ein voranseilender Dragoner die Steigehinansprengte, nnd, wie er auf der Höhe angelangt war, den übri-gen mit lauter Stimme znrief:

Ich habe in diesem Augenblick eines ihrer Pferde an demBerge hinlanfen sehen."

Vorwärts, die Sporen eingesetzt, Jungen," schrie Mason;dem Engländer gebt Pardon, aber den Hansirer haut nieder undmacht ihm den Garaus."

Heinrich fühlte, wie sein Gefährte bei diesem Ausruf mit hef-tigem Zittern seinen Arm umklammerte, und vernahm unmittelbardarauf den Hufschlag von einem Dutzend Pferden, welche miteinem Feuer und einer Eile vvrbeisprengteu, woraus sich deutlichentnehmen ließ, wie wenig Sicherheit ihnen ihre abgetriebenenMähren hätten verschaffen können.

Nun," sagte der Hansirer, indem er sich aus dem Versteck er-hob, um zu recognosciren, und einen Augenblick unschlüssig dastand,alles, was wir jetzt vor uns bringen, ist reiner Gewinn,denn während wir Hinansteigen, gehen sie hinab. Wir müssenjedoch rührig sein."

Der Spion.

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