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gesattelt und gezäumt vor dem Hause im Freie» stehen sehen?Wie lauge glauben Sie, daß der edle holländische Gaul im Galopfortmachen wird, wenn die Virginier uns nachsetzen sollten? JedeFußbreite, die wir, ohne Lärm z» erregen, zurücklegen können,zählt für einen Tag in unserem Leben. Reiten Sie nur hübschhinter mir d'rein, und sehen Sic ja um keinen Preis zurück.Sie sind schlan, wie die Füchse, ja, und blutgierig, wie dieWölfe."
Heinrich zügelte mit Widerwillen seine Ungeduld »nd folgteder Weisung des Hansirers. Seine Phantasie ängstigte ihn jedochohne Unterlaß mit dem eingebildeten Rufe seiner Verfolger, ob-gleich Birch, welcher unter dem Scheine einer Besprechung mitseinem Begleiter öfters zurücksah, ihm versicherte, daß Alles inihrem Rücken ruhig und friedlich sei.
„Aber," sagte Heinrich, „Cäsar kann unmöglich lange nnent-deckt bleiben. Würden wir nicht besser thun, die Pferde aushvlen' zu lassen? Während sie über den Grund unserer Eile Betrach-tungen anstellen, können wir die Waldecke erreichen."
„Ach! Sie kennen diese Bursche wenig, Kapitän Wharton,"erwiederte der Hansirer. „Gerade jetzt sieht uns ein Sergeantnach, als ob er dächte, daß nicht Alles richtig sei; der Spürhundbewacht mich wie ein auf der Lauer liegender Tiger. Er schienschon Unrath zu wittern, als ich auf dem Block stand. Nun trei-ben Sie Ihren Gaul an — wir müssen die Thiere ein wenigaushvlen lassen, denn er legt die Hand an den Sattelknopf.Wenn er anfsteigt, so ist's um uns geschehen. Auch die Fußsol-daten können uns noch mit ihren Musketen erreichen."
„Was thut er jetzt?" fragte Heinrich, und ließ seinem Pferdeden Zügel, indem er. zugleich die Fersen in die Seiten des Thieressetzte; um es jeden Augenblick zum Sprunge bereit zu haben.
„Er wendet sich von seinem Rosse ab nnd fleht anderswo hin;nun einen sanften Trab — nicht so schnell — nicht so schnell.