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aufwärts, bis cr den Gipfel erreichte und, hier eine Minute ver-weilend, eine Strahlenkrone über der dunkeln Masse des Kegelsbildete. Der Wiederglanz war so lebhaft, daß er, was vorherundeutlich gewesen, dem Auge nun nnverschleicrt darlegte. Fran-ziska blickte mit ehrfurchtsvollen Gefühlen nach der öden Stelle,in deren Geheimnisse sie gleichsam so unerwartet eingeweiht wor-den war, und bemerkte auf einmal unter den zerstreuten Bäumenund fantastischen Felsen die Umrisse eines rohen Gebäudes. Eswar nur niedrig, und die Farbe des Gemäuers so dunkel, daß esohne das Dach und das Glänzen eines Fensters ihrer Aufmerk-samkeit entgangen wäre. Ihre Verwunderung, an einer solchenStelle eine menschliche Wohnung anzutreffen, wurde noch durcheinen weiteren Gegenstand, welcher sich ihrem spähenden Auge dar-bot, vermehrt. Es war dem Anscheine nach eine menschliche Ge-stalt, jedoch von sonderbarem Bau und von ungewöhnlichen Formen.Sie stand an einer Felscnecke, etwas höher als die Hütte, und eskam unserer Heldin vor, als blicke sie nach den Fuhrwerken, welcheseitwärts an dem Berge herauf kamen. Die Entfernung warjedoch zu groß, »m alles Dieses mit Genauigkeit zu unterscheiden.Nachdem Franziska eine Weile in athcmlosem Staunen hingesehenhatte, wollte sie sich bereden, daß das Ganze nur ein Spiel derPhantasie sei, welche einen leblosen Felsen beseele, als plötzlichder Gegenstand ihrer Beobachtung sich von der Stelle bewegteund in die Hütte glitt, wodurch jeder weitere Zweifel über dieNatur dieser beiden Erscheinungen gehoben war. Mochte nun dievorhin mit Katy gehaltene Unterredung, oder irgend eine andereJdeenverknüpfung auf Franziska einen Einfluß üben — genug,es dänchte ihr, als ob die eben ihren Blicken entschwundene Ge-stalt dem Harvey Birch, wie er sich unter der Last seines Packeshinbewegte, auffallend ähnlich sehe. Sie fuhr fort, diesen geheim-nißvollen Aufenthalt zu betrachten, bis der letzte Lichtstrahl sichverlor, und in demselben Augenblicke ließen sich die Töne eines