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Garnisonen nnd Lager mein Aufenthalt. Ich habe gelebt, um dieMußestunden eines betagten Vaters zu erheitern; und glaubenSie, ich hätte diese Tage der Gef.chr nnd Entbehrung mit einembequemeren Leben vertauschen mögen? Nein, ich erfreue mich inden letzten Augenblicken der Beruhigung, daß ich Alles gethanhabe, was ein Weib in meiner Lage zu thun im Stande ist."
„Wer könnte wohl verzagt sein, wenn er der Zeuge einessolchen Mnthes gewesen? Ich habe Hunderte von Krieger» ihrLeben opfern sehen, aber ich kannte keinen mit einer stärkerenSeele."
„Es ist nur die Seele," sagte Jsabclla; „die Schwäche meinesGeschlechtes hat mir die thenerstcn Vorrechte versagt. Sie, Ka-pitän Lawton, hat die Natur gütiger bedacht. Sie haben einenArm nnd ein Herz, um sich der heiligen Sache des Vaterlandeszu weihen, und ich weiß, daß sie bis zum letzten Augenblicke treubleiben werden. Und Georg — und —sie hielt inne; ihre Lippebebte nnd ihr Auge suchte die Erde.
„Und Dnnwoodie?" fügte der Rittmeister bei; — „wollen Sievon Dnnwoodie sprechen?"
„Nennen Sie ihn nicht," sagte Jsabella, indem sie znrück-sank nnd ihr Gesicht in den Kiffen barg. „Gehen Sie, Lawton— bereiten Sie den armen Georg auf diesen unerwarteten Schlagvor."
Der Reiter blickte noch eine Weile mit düsterer Thcilnahmeauf die Leidende, deren convnlsivisches Zusammenschaudern durchdie leichte Decke bemerklich war, und entfernte sich, um seinemFreunde entgegen zu gehen. Das Zusammentreffen Singletonsmit seiner Schwester war schmerzlich, und Jsabclla gab einenAugenblick dem Ausbruch ihrer weicheren Gefühle nach; aber alsob sic wüßte, daß ihre Stunden gezählt seien, rief sie als dieErste ihre Fassung zurück. Auf ihre dringende Bitte ließ man siemit dem Kapitän und Franziska allein. Die wiederholten Auer-