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weiter," rief Franziska aus gepreßtem Herzen, und'eilte an dasBett der Schwester; „oder du tobtest mich!"
Ein zweites furchtbares Krachen erschütterte das Gebäude inseinen Grundvesten. Das Dach mar eingestürzt, und die Flammenverbreiteten ihre Strahlen über die ganze Gegend, die in schaner-licher Beleuchtung durch die Fenster sichtbar mar. Franziska flogauf eins derselben zu, und sah unter dem wirren Menschenhaufenim Vvrhofe ihre Tante und Jsabella stehen, welche verstört ansdas brennende Gebäude deutete», und die Dragoner zu beschworenschienen, hinein zu gehen. Zum ersten Mal wurde ihr jeyt dieGefahr deutlich. Sie stieß eine» Schreckensrnf aus, und flogmit wirren Sinnen den Gang entlang.
Eine dicke, erstickende Rauchwolke hinderte ihre Flucht, undsie blieb stehen, um Athem zu holen. Da faßten sie auf einmalzwei Hände; ein Mann nahm sie auf die Arme und trug sie ineinem Zustande völliger Besinnungslosigkeit durch die fallendenFunken und den dampfenden Qualm in's Freie. Aber kaum hattesich Franziska wieder erholt und in ihrem Lebensretter den Kapi-tän Lawton erkannt, als sie sich ans die Kniee niederwarf undin schrecklicher Angst ansrief:
„Sara, Sara, Sara! Retten Sie meine Schwester, undGottes Segen lohne Sie dafür."
Ihre Kräfte schwanden, und sie sank besinnungslos in's Gras.Der Rittmeister winkte Katp zu ihrem Beistände herbei nnd eiltewieder in das Haus zurück. Die Flammen hatten bereits dasHolzmerk der Vorhallen nnd der Fenster ergriffen, und das ganzeGebäude war in Ranch eingehüllt. Selbst der muthige, ungestümeLawton zögerte einen Augenblick bei dem Anblicke der Gefahr;dann aber drang er durch Glut und Qualm, tappte, da er dieThüre verfehlt hatte, eine Minute herum, und stürzte dann wiederin den Hof hinaus. Sobald er ein wenig frische Luft geathmet hatte,machte er einen neuen Versuch, aber mit gleich ungünstigem