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sich dann, durch diese herabwürdigende Behandlung ein weniggekränkt, nach dem Zimmer des jungen Singleton zurück, wohinihm Lawton bereits vorangegangen war.
Einundzwanzigstes Kapitel.
O Heinrich, wenn du um mich wirbst.
Leist' ich dir Widerstand?
Wenn. Theurer, du mein Herz gewannst,Berweigr' ich dir die Hand?
Der Eremit von Warkworth.
Der Promotus von Edinburgh fand seinen Patienten sehr ge-bessert und völlig fieberfrei. Jsabella, deren Wangen jetzt womöglich noch bleicher, als bei ihrer Ankunft waren, wachte mitzärtlicher Sorgfalt an dem Krankenbette, und die Damen desLandhauses vergaßen der gastlichen Obliegenheiten nicht, obgleichsic von Sorge und Kummer schwer gedrückt waren. Franziskafühlte sich zu ihrem trostlosen Gast mit einer unwiderstehlichenTheilnahme hingezogen, die sie sich nicht zu erklären vermochte.Sie hatte Dnnwovdie's und Jsabellens Schicksal unwillkürlich inihrer Phantasie verkettet, und empfand es mit der romantischenGlut einer großen Seele, daß sie ihrem früheren Geliebten amtreuesten diene, wenn sie dem Gegenstände seiner zartesten Nei-gungen mit Liebe entgegenkvmme. Jsabella nahm ihre Aufmerk-samkeit dankbar hin, aber keine von Beiden erlaubte sich irgendeine Anspielung auf die geheime Quelle ihres Kummers. DaMiß Peptons Gesichtskreis selten über den Bereich der sicht-baren Welt hinansging, so schien ihr Heinrich Whartons Lageein zureichender Grund für die blaffen Wangen und das thränen-feuchte Auge ihrer Nichte, und wenn Sara weniger Sorge alsihre Schwester verrieth, so ermangelte die unerfahrene Tantenicht, auch hiefür einen Grund zu finden. Die Liebe erscheintDer Spion. 20