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schnell die Landstraße wieder gewonnen, warf sich in den Sattel,nnd war an der Seite seines Kameraden, als die Gestalt ebenunsichtbar geworden war.
„In welcher Richtung ist er entflohen?" rief der Rittmeister.
„John," sagte der Wundarzt, „gehöre ich etwa zu der kämpfen-de» Mannschaft?"
„Wohin ist der Schuft geflohen?" versetzte Lawton ungeduldig.
„Wohin Sie ihm nicht folgen können — in den Wald. Aberich wiederhole es, John — gehöre ich etwa zu der kämpfendenMannschaft?"
Als der getäuschte Reiter sah, daß ihm sein Feind entwischtsei, richtete er die vor Unmnth glühenden Angen auf seinen Ka-meraden; aber allmählig verloren die Muskeln seines Gesichtesden finstern Ausdruck, die Brauen wurden freier, nnd die wildenBlicke gingen in das verstohlene Lachen über, welches so oft seineZüge überflog. Der Wundarzt saß in würdevoller Fassung ansseinem Pferde; sein schmaler Leib streckte sich und warf sich mitdem vollen Unwillen des Bewußtseins einer unbilligen Behand-lung in die Brust.
„Warum ließen Sie diesen Spitzbuben entkommen?" fragte derRittmeister. „Einmal im Bereich meines Säbels hätte ich ihn zneinem geeigneten Gegenstand für Ihren Sectionstisch machen wollen."
„Ich konnte ihn unmöglich hindern," sagte der Wundarzt, indemer ans die Schranken deutete, vor welchen er sein Pferd hatteHalt machen lassen. „Der Schelm schwang sich über die Ver-zäunung weg und ließ mich auf der ander» Seite stehen. Auchnahm er nicht die mindeste Rücksicht ans meine Vorstellungen, ob-gleich ich ihm sagte, daß Sie mit ihm zn sprechen wünschten."
„Das war in der That ein recht unhöflicher Schlingel. Aberwarum setzten Sie nicht über die Verzäunung, um ihn zum Ste-hen zn zwingen? Sie sehen doch, daß da nur drei Balken sind,durch die Betty Flanagan mit ihrer Kuh hätte kommen können."