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Flügel der Kirche moderte» unter marmornen Denkmalen ihreGebeine in aristokratischer Ruhe. Kapitän Lawtvn machte, alsder Leichenzng non der Straße gegen die Ruhestätte der Todteneinlenkte, eine Bewegung, als ob er ihm folgen wolle; ei» Winkvon seinem Gefährten machte ihn jedoch aufmerksam, daß er eine»falschen Weg einschlagc.
„Welcher von den verschiedenen üblichen Methoden, die sterb-liche» Neste eines Menschen zur Ruhe zu bringen, geben Sie denVorzug, Kapitän Lawtvn," sagte der Wundarzt, als sie sich vonder kleinen Processio» trennten. „In einigen Ländern gibt mansie den Thieren preis, in andern hängt man sie in der Lust ans,um sie ans dem Wege der lustigen Zcrsennng in ihre Urelementeansznlösen; dort schichtet man Holzhanfen ans, um den Leichnamim Feuer zu iserzchrcn, und da gräbt man ihn in den Schoos; derErde; jedes Volk hat seine eigepthümliche Weise. Welcher gebe»Sie nun den Vorzug?"
„Es kömmt wohl bei allen ans Eines heraus," sagte de§Reiter, indem er dem Zuge mit den Augen folgte, „obwohl schleu-nige Beerdigung wohl das reinste Feld macht. Welche sagt Ihnenam meisten zu?"
„Diejenige, welche bei uns üblich ist, denn die andern dreilassen keine Secrion zu. Bei dieser kann der Sarg in anständigerRuhe liegen bleiben, während die Ueberreste der Wissenschaft zumißlichen Zwecken dienen. Ach, Kapitän Lawton, ich dachte mir'snicht, als ich zur Armee kam, das; ich beziehungsweise nur sowenige Gelegenheit zu einem derartigen Geschäft finden würde."
„Wie oft im Jahre mag Ihnen dieses Vergnügen wvbl zuThcil werden?" sagte der Kapitän, indem er den Blick von demKirchhof abwandte.
„Etwa ein Dntzendmal, ans Ehre! meine beste Lese ist, wenndas Corps abgesondert operirt; denn wenn wir bei der Hanpt-armee sind, müssen so viele junge Bursche befriedigt werden,