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benetzte und mit etwas verschüttetem Weine Figuren auf denTisch zeichnete.
Endlich brach Obrist Wellmere sein Schweigen und sagte lautzu Kapitan Lawtvn:
„Ich denke, Sir, dieser Herr Dunwoodie wird für den Vor-theil, welchen ihm mein Unglück über mein Kommando gab, inder Rebcllenarmec vvrrücken."
Der Rittmeister hatte die Bedürfnisse seines Magens in vollemMaaße befriedigt, und es mochte wohl, mit Ausnahme Washingtonsund seines unmittelbaren Vorgesetzten, keinen Sterblichen geben,um dessen Mißfallen er sich im mindesten gekümmert hätte. Erverhalf sich daher zuerst zu einem Bischen von seiner Lieblings-bonteille und antwortete dann mit bewunderungswürdiger Kälte:
„Ich bitte um Verzeihung, Obrist Wellmere — Major Dun-woodie ist den Bereinigten Staaten Nordamerikas zur Treue ver-pflichtet, und gegen wen er Verpflichtungen hat, gegen den hälter sic. Ei» solcher Mann kann also kein Rebell genannt werden.Ich hoffe, daß er vorrücken wird, einmal, weil er es verdient, unddann, weil ich ihm der nächste im Range bin. Was Sie ein Un-glück neunen, weiß ich nicht, Sie müßten denn das Zusammen-treffen mit der virgiuischcn Reiterei darunter verstehen."
„Wir wollen uns nicht um Worte streiten, mein Herr," sagteder Obrist hvchmüthig. „Ich sprach, wie es mir die Pflicht gegenmeinen König gebot; aber nennen Sie es kein Unglück, wenn einCorps seinen Anführer verliert?"
„Ohne Zweifel," erwiederte der Reiter mit Nachdruck.
„Miß Pepton, wollen Sie uns mit einem Toast beehren?"rief der Herr des Hauses, ängstlich bemüht, diesen Dialog abzn-brechen.
Die Dame verbeugte sich mit Würde, als sie den Namen„General Montrose" nannte, und ein leichtes, lange vermißtesRoth stahl sich über ihre Züge.
Dcr Spion.
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