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er hinreichend im Stande war, das Unangenehme einer kalt ge-wordenen Mahlzeit zn begreifen, so überstieg es doch großentheilssein Begriffsvermögen, alle die wichtigen Folgen sich klar zn machen,welche ans der strengen Beobachtnng einer gewissen Rangordnungfür die menschliche Gesellschaft erwachsen.
Die ersten zehn Minuten befanden sich alle, mit Ausnahme desDragoner-Rittmeisters, in einer recht angenehmen Stimmung, undselbst Lawtvn würde sich vollkommen glücklich gefühlt haben, wennihn nicht eine übermässige Höflichkeit von Seiten des Wirthes und derDame Jeanette Pepton von der angenehmen Beschäftigung, sich anseinen Lieblingsspeisen zn laben, abgehalten hätte, wodurch er sichge-nöthigt sah, seine Zeit ans bekomplimentirende Zurückweisung andererGerichte, welche ihm minder anständig waren, zn verwenden. End-lich begann die Mahlzeit allen Ernstes, und das nun herrscbendeallgemeine Schweigen sprach beredter, als tausend Zungen für Di-na's Geschicklichkeit.
Zunächst kam die Reihe an das Anstoßen mit den Damen; undda der Wein ausgezeichnet und die Gläser von ziemlichem Um-fang waren, so ertrug der Reiter diese Unterbrechung mit großerGntmüthigkeit. Ja, er war so besorgt, keinen Anstoß zn gebenund die zarteren Punkte des Anstandes zn erfüllen, daß er dieseArtigkeitserweisnng bei der ihm znnächstsipenden Dame begann,und so fort fuhr, bis keine seiner schönen Gesellschafterinnen ihmmit Recht den Vorwurf einer Parteilichkeit machen konnte.
Lange Entbehrung von Allem, was mit einem wirklich edel»Rebenblnte Aehnlichkcit hatte, mochte hiebei den Kapitän Lawtonentschuldigen, zumal die gegenwärtige Versuchung gar zn einladendwar. Herr Whartv» war zn Ncw-Iork einer von jenen Politikerngewesen, die cs vor dem Kriege zn ihrem Hauptgeschäft machten,sich in Clnbbs zu vereinigen, um sich in weisen Meinungen überdie Zeichen der Zeit zn ergehen, wobei sie den begeisternden Ein-fluß des Saftes einer gewissen Traube nicht verschmähten, die an