Bewegungen mit nngeminderter Theilnahme beobachtete, ängstlichzurückschrak.
„Dnmvoodie? Ist er denn nicht hier? Ich hoffte ihn an derSeite meines Bruders zu finden!"
„Er hat Pflichten, welche seine Gegenwart anderswo »erlange».Die Engländer sollen sich an dem Hudson hinziehen, und da habe»unsere leichten Truppen vollauf zu thn». Gewiß wurde ihn nichtsAnderes so lange von dem Lager eines verwundeten Freundesferne halten. Aber, Jsabella, das Wiedersehen hat dich zu sehrangegriffen; du zitterst."
Jsabella gab keine Antwort; sie streckte die Hand gegen denTisch ans, auf welchem die Erfrischungen des Kapitäns standen,und die aufmerksame Franziska begriff sogleich ihren Wunsch.Ein Glas Wasser belebte die Schwester wieder einigermaßen, sodaß sie zu sagen vermochte:
„Ohne Zweifel fordert es seine Pflicht: man sagt oben, daßeine Abtheilnng königlicher Truppe» dem Laufe des Flusses folge —und doch bin ich, kaum zwei Meile» von hier, an unserer Reitereivorbeigekommen." Der letztere Thcil ihrer Rede war kaum hörbarund klang eher wie ein Selbstgespräch, welches nicht für die Ohrenihrer Gefährten bestimmt war.
„Ans dem Marsch, Jsabella?" fragte ihr Bruder lebhaft.
„Nein, abgeseffen und augenscheinlich Rasttag haltend," wardie Antwort.
Der Dragoner blickte verwundert in das Gesicht seiner Schwe-ster, welche mit zur Erde gesenktem Blicke in völliger Geistesab-wesenheit da saß, und vermochte sich ihr Benehmen nicht zu er-klären. Dann sah er ans Franziska, welche, durch den Ernstseiner Züge erschreckt, ansstand und hastig fragte, ob er einesBeistandes bedürfe.
„Wenn Sic die Unhöslichkeit verzeihen wollen," sagte der ver-wundete Offizier, indem er sich im Bette anfznrichten suchte, „so