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„Ich kümmere mich wenig um solche Dinge," sagte die Damemit einiger Würde.
Während dieses Zwiegesprächs hatte Kapitän Lawton das Ge-sicht nnd das Benehmen der Haushälterin mit einem höchst komischenErnste betrachtet, nnd besorgend, die Unterhaltung möchte in'sStocken gerathen, fragte er scheinbar mit großer Theilnahme:
„Ihr glaubt also, das; cs Alter und Gebrechlichkeit war, wasden alten Herrn zuletzt hingcrafft hat?"
„Und die unruhigen Zeiten. Unruhe lastet schwer ans einemKrankenbette; aber ich denke, seine Zeit war um, und wen» dasder Fall ist, so liegt wenig daran, von welchem Doktor manArznei einnimmt."
„Zn dieser Hinsicht muß ich Euch znrechtweisen," unterbrachsie rer Wundarzt. „Es ist zwar wahr, wir müssen alle sterben,aber wir dürfen uns des Lichts der Wissenschaft bedienen, umden Gefahren, welche uns znstoßen, zu begegnen, bis —"
„Wir mummln»; srlrm sterben können," rief der Dragoner.
Der Arzt würdigte diese Bemerkung keiner Antwort; da er esaber für der Würde seiner Kunst angemessen erachtete, die Unter-haltung fvrtzuführen, so fügte er bei:
„Vielleicht hätte in dem gegenwärtigen Fall eine umsichtigeBehandlung das Leben des Patienten verlängern können. Washatte er für einen Beistand?"
„Keinen," entgegnete die Haushälterin schnell. „Ich hoffe, erhat seinen letzten Willen in dem Testament nicdergelegt."
Der Wundarzt achtete nicht auf das Lächeln der Damen, undfuhr in seinen Fragen fort:
„Ohne Zweifel ist es weise, sich auf den Fall des Todes vor-zusehcn. Aber unter wessen Pflege stand der Hingeschiedene wäh-rend seiner Krankheit?"
„Unter der meinigen," antwortete Katy, indem sie sich einetwas wichtiges Ansehen gab. „Aber ich kann wohl sagen, daß