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„Ja, aber zu deinem Vater im Himmel will ich dich ziehe» lassen."
„Ungehener! Hast dn kein Gefühl, keine Trene, keine Ehr-lichkeit?"
„Wenn man Den hört, sollte man glauben, er habe noch kei-nen Strick nm den Hals gehabt," sagte der Andere lachend. „Ihrbraucht Euch nicht so sehr zu beunruhigen, Meister Birch. Wennder alte Mann Euch auch nm einige Stunden den Vorsprung ab-gewinnt, so könnt Ihr sicher sei», daß Ihr ihm morgen noch vordem Mittagessen folgen werdet."
Diese gefühllose Rede übte keine Wirkung auf den Hansirer,der mit verhaltenem Athen« auf jeden Ton ans dem Zimmer seinesVaters lauschte, bis er seinen eigenen Namen mit hohlen Grabes-tönen aussprechen hörte. Jetzt konnte Birch sich nicht längerhalten, sondern rief in schneidendem Tone:
„Vater! weg — Vater! ich komme—ich komme," und stürztean seinem Hüter vorbei, war jedoch im nächsten Augenblick durchdas Bajonet eines andern ans der Bande an die Wand gespießt.Zum Glücke entkam er durch die rasche Bewegung dem Stoße,welcher es auf sein Leben abgesehen hatte, so daß er nur durchdie angehefteten Kleider festgehaltcn wnrde.
„Nein, Meister Birch," sagte der Schinder, „wir kennen dichzu gut als einen aalglatten Schelm, nm dich aus dem Gesichtezu lassen. — Dein Gold! Dein Gold!"
„Ihr habt cs bereits," sagte der Krämer im herbsten Seelen-kampse. >
„Ja, wir haben den Beutel; aber wir wissen, daß du derenmehrere führst. König Georg ist ein pünkrlicher Zahlmeister, unddu hast ihm manchen guten Dienst geleistet. Wo ist dein Schatz ?Wenn du ihn nicht auslieferst, wirst du deinen Vater nie wiedersehen."
„Nehmt den Stein unter jenem Weibe dort weg," rief derKrämer hastig — „nehmt den Stein weg!"
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