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Küche und Wohnzimmer: in dem andern lag Harvey's Vater;von den kleineren war das eine das Heiligtbnm unserer Vestalin,das andere die Vvrrathskammer für die Lebensmittel. In derMitte erhob sich ein großer, steinerner Ranchfang, welcher die bei-den größeren Gemächer trennte und zn entsprechend großen Fener-stcllen in denselben führte. Eine Helle Flamme brannte ans demHerde des Wohnzimmers, und innerhalb der Steinschicht desnngehenern Kamins saßen Cäsar und Kat» zn der Zeit unserergegenwärtigen Erzählung. Der Afrikaner suchte eben der Haus-hälterin seine eigene Behutsamkeit beiznbringen und ihr die Ge-fahren einer »nissigen Neugierde auseinander zn sehen.
„Am beste», nie den Teufel versuchen," sagte Cäsar, und ver-drehte dabei die Angen, daß der Glanz des Feuers »nr »och dasWeiße derselben beleuchtete. „Ich selbst verlieren beinahe einOhr für forttragen ein kleines Stückchen Brief. Viel Unglückkommen ans Neugierde. Wenn nie gewesen ei» Mann neugierig,Afrika zn sehen, so würden nicht sein farbige Leute außerhalbihrer Heiinath; aber ich wünschen, Harvey znrückkommen."
„Es ist sehr rücksichtslos von ihm, in einer solchen Zeit weg-znbleiben," sagte Katy schmälend. „Angenommen, sein Vaterwollte jeyt sei» Testament machen, wer wäre da, um dieses ernsteund wichtige Geschäft zn bereinigen? Harvey ist ein ausschweifen-der »nd sehr rücksichtsloser Mensch."
„Vielleicht er es schon vorher machen?"
„Es sollte mich nicht wundern, wen» er das gethan hätte;" er-wiederte die Haushälterin. „Er sieht oft ganze Tage in die Bibel."
„Dann er lese» ein sehr gutes Buch," sagte der Schwarzefeierlich. „Miß Fanny hie und da Dina daraus vorlesen."
„Ihr habt recht, Cäsar. Die Bibel ist das beste von allenBüchern, und ein Mann, der so oft darin liest, als Harvey'sVater, muß wohl seine Gründe haben, warum er es thnt. Dasist nicht mehr als natürlich."