terhanfen herrührten, eine Rede zu halten, bis ein lauter Schlagan die Thüre den Damen neuen Anlaß zum Schrecken gab. DerWundarzt griff instinktartig nach einer kleinen Säge, welcheden ganzen Tag, in der vergeblichen Hoffnung, bei einer Ampu-tation dienen zu dürfen, seine treue Begleiterin gewesen war, ver-sicherte den Damen mit großer Besonnenheit, daß er sich zwischensie und die Gefahr stellen wolle, und machte sich bereit, der Auf-forderung Folge zu leisten.
„Kapitän Lawton!" rief der Chirurg, als er den Rittmeisterauf den Arm seines Lieutenants gestützt, mühsam über die Schwelleschreiten sah.
„Ah, mein lieber Knocheneinrichter, sind Sie es? Sie sindzur glücklichen Stunde da, um mein Gerippe zu visitiren; aberlegen Sie diese lumpige Säge bei Seite."
Mason erklärte mit wenigen Worten die Art, wie der Ritt-meister zu seinen Verletzungen gekommen, und Miß Peyton be-willigte gerne die erforderlichen Bequemlichkeiten. Während manzn diesem Zwecke ein Zimmer einrichtete und der Arzt einigegeeignete Vorkehrungen traf, wurde der Kapitän eingeladen, indem Wohnzimmer ausznrnhen. Auf dem Tische stand eine Schüssel,welche eine gediegenere Nahrung enthielt, als man gewöhnlich beieiner Abend-Zwischenmahlzeit anfstellt, »nd daher bald die Auf-merksamkeit der Dragoner ans sich zog. Miß Peyton erinnertesich, daß die am Morgen an ihrem eigenen Tische eingenommeneErfrischung wahrscheinlich die einzige gewesen sein mochte, derendie Reiter sich an diesem Tage zu erfreuen gehabt, und lud siedaher freundlich ein, sich des Vorhandenen zn bedienen. Das An-erbieten bedurfte keines Röthigens, und in wenigen Minuten saßenBeide behaglich an einem Geschäfte, welches nur hin und wiedervon einer Gesichtsvcrzerrnng des Kapitäns unterbrochen wurde,dem augenscheinlich jede Bewegung des Körpers Schmerz verur-sachte. Diese Unterbrechungen beeinträchtigten jedoch die Haupt-
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