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„Wenn es Ihre Zeit gestattet, »ici» Herr," sagte HeinrichWharto», „so möchte ich für eine leichte Verletzung Ihre Hilfe inAnspruch nehmen."
„Ah!" rief der Andere auffahrend, und den Bittsteller vomKopf dis zu den Füßen betrachtend, „Sie kommen von dem Feldda unten; es wird dort viele Arbeit geben?"
„In der That," antwortete Heinrich, indem er das Anerbietendes Wundarztes, ihm den Nock ansziehen zu helfen, annahm;„es ist ein unruhiger Tag; ich kann es Ihnen versichern."
„Unruhig?" wiederholte der Wundarzt, mit dem Anskleidenbeschäftigt. „Ihre Nachricht macht mir viele Freude, mein Herr;denn so lange man unruhig ist, muß noch Leben da sei», und woLeben ist, hat man, wie Sie wissen, noch Hoffnung; doch hier istmeine Kunst zu Ende. Ich brachte einmal einem Patienten dasGehirn wieder hinein; aber dieser Mann da, glaube ich, mußwohl todt gewesen fein, ehe er mir zu Gesicht kam. Es ist einseltener Fall, mein Herr, ich muß es Ihnen doch zeigen — es istgleich dort bei dem Zaune, wo Sie die vielen Körper bei einanderbemerken. — Ah! die Kugel ist um den ganzen Knoche» hernmge-gangen, ohne ihn zu zerbrechen. Sie dürfen sich Glück wünschen,in die Hände eines alten Praktikers gefallen zu fein, sonst hättenSie dieses Glied leicht verlieren können."
„Wirklich?" sagte Heinrich mit einiger Unruhe; „ich hielt dieVerletzung nicht für so ernsthaft."
„O, die Wunde hat nicht so viel zu sagen, aber Sie habeneinen gar hübschen Arm für eine Operation, so das; ein Neulingrecht wohl hätte in Versuchung gcrathen können."
„Znm Teufel!" rief der Kapitän, „kann es denn Jemandenein Vergnügen machen, ein Mitgeschöpf zu verstümmeln?"
„Herr," sagte der Wundarzt mit Ernst, „eine wissenschaftlichausgeführte Amputation ist eine sehr schöne Operation, und ohneZweifel hätte ein jüngerer Mann versucht werden können, in