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seine Aufmerksamkeit in hohem Grade in Anspruch nahm. SeinKopf war kahl und unbedeckt, indes; eine wohlgepnderte Perückehalb ans den Taschen seiner Beinkleider heranssah. Er hatte denRock ansgezogen und die Hemdärmcl bis an die Ellbogen zurück-gestreift. Seine Kleider waren mit Blut befleckt, und Gesicht undHände trugen dieselben Kennzeichen seines Gewerbes. Er hatteeine Cigarre im Mund, in seiner Rechten einige sonderbar geformteInstrumente, und in der Linken den Rest eines Apfels, welcher ge-legentlich die vorerwähnte Cigarre ablöste. Er stand in Betrach-tung verloren vor einem Hessen, welcher bewnsitlos zu seine» Füßenlag. In geringer Entfernung befanden sich drei bis vier Weg-weiser, welche, ans ihre Musketen gelehnt, mit gespannter Auf-merksamkeit nach dem Kampfplätze hinblickten, und an der Seitedes Arztes stand ein Mann, den die Werkzeuge, die er in derHand hielt, und die blutigen Kleider als einen Gehilfen desselbenbekundeten.
„Hier, mein Herr, ist der Doktor," sagte Heinrichs Begleitersehr kaltblütig; „er wird in einem Angenblick Ihren Arm bepflasterthaben/' Dann winkte er den Wegweisern näher, flüsterte ihnen,auf den Gefangenen zeigend, einige Worte zn, und jagte dann intollem Rennen wieder seinen Kameraden zn.
Wharton näherte sich der sonderbaren Gestalt und wollte eben,da er nicht bemerkt zn werde» schien, den Beistand des Mannes an-sprechen,als dieser seinSchweigcn durch einSelbstgcspräch unterbrach:
„Ja, diesen Mann hat Kapitän Lawton getödtet. Ich weißdas so gewiß, als ob ich selbst den Streich hätte führen sehen.Wie oft habe ich mir nicht Mühe gegeben, ihn zn lehren, wieman einen Hieb führen kann, der den Feind unschädlich macht,ohne sein Leben zn vernichten. Es ist grausam, das menschlicheGeschlecht so unnöthigerwcise zn vertilgen, und zndem machenStreiche wie diese jeden Beistand der Kunst fruchtlos und allesLicht der Wissenschaft zn Schanden.
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