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„Ja," rief der Jüngling nnd schwang sich in den Sattel —„jetzt ist's in der That Zeit, sich davon zn mache», mein ehrlicherBarsche!" Er winkte hastig seinem Vater zn, welcher in sprach-loser Angst an dem Fenster stand, nnd die Hände segenspendendgegen sein Kind ansstreckte.
„Gott segne dich, Cäsar, — grüße die Mädchen," fügte erbei, nnd jagte mit der Schnelligkeit des Blitzes ans demThorwegc.
Der Afrikaner folgte ängstlich seinen Bewegungen, als er dieLandstraße gewann, sah, wie er rechts abbcngte, an dem Fnßeeiniger Felsen, welche an der Seite senkrecht anstiegen, in wü-thender Hast fortsprengte, nnd endlich hinter einem Vorsprung,welcher ihn dem Blicke entzog, verschwand.
Der entzückte Cäsar schloß die Thüre, legte einen Riegel nachdem andern vor, und drehte den Schlüssel, bis er sich nicht mehrbewegen ließ, indes; er die ganze Zeit über von dem glücklichenEntkommen seines jungen Herrn mit sich selbst redete.
„Wie gut er reiten — ich selbst es ihn lehren — grüßenjunge Lady — Miß Fanny würde nicht lassen küssen alten farbi-gen Mann eine rothc Wange."
Als das Schicksal des Tages entschieden war, nnd die Zeitznm Begraben der Tobten herannahte, fand man hinter den Lo-cnsten zwei Kühjnngcn nnd einen Virginier unter der Zahl derErschlagenen.
Znm Glücke für Heinrich Wharton beobachteten die spähendenAugen des Mannes, der ihn gefangen genommen, gerade durchein Taschenfernrohr die Jnfanteriereihe», welche ihre Stellungan dem Ufer des Flüßchens noch beibehielten, indes; der Rest derhessischen Jäger unter ihren Schirm zu kommen suchte. Whar-tons Pferd war von der besten Raffe Virginiens; es trug ihn mitder Schnelligkeit des Windes durch das Thal, und das Herz desJünglings begann bereits in der Freude der gelungenen Flucht