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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
63
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Er mag sich vor mir in Acht nehmen," entgegnete Whartonhochmüthig.Ich entbinde Ench übrigens aller weiteren Verant-wortlichkeit, Meister Birch."

Wollen Sie mir das schriftlich geben?" fragte der vorsich-tige Hansirer.

Herzlich gern," rief der Kapitän mit Lachen;Cäsar!Tinte, Feder nnd Papier, damit ich meinem treuen Diener, Har-vey Birch, mobilem Handelsmann nnd so fort einen Abschiedschreibe» kan»."

Das erforderliche Schreibmaterial wurde herbcigeschafft, undder Kapitän schrieb unter Scherzen das gewünschte Certificat inWorten, wie sie ihm die Laune des Augenblicks eingab. Der Krämernahm es in Empfang, legte es sorgfältig an die Seite der Bildnisseseiner katholischen Majestät, machte einen Kratzfuß gegen dieFamilieund schied, wie er gekommen war. Man sah ihn bald in derFerne durch die Thnre seiner armseligen Wohnung schleichen.

Der Vater nnd die Schwestern des Kapitäns waren zu erfreut,den jungen Mann noch länger in ihrer Mitte behalten zu können, umeine Besorgnis; anszusprechen oder überhaupt der Befürchtung Raumzn geben, daß seine Lage schlimme Folgen mit sich führen mochte. Alsman sich jedoch znm Abendessen begab, erregte eine besonnenere Ueber-legung in dem Kapitän andere Gedanken. Da er es nicht wagte,die Einfriedung seines väterliche» Bcsitzthums zn überschreiten, soschickte er Cäsar» ab, nm eine weitere Besprechung mit Harveyzu verlangen. Der Schwarze kehrte jedoch bald mit der unwill-kommenen Nachricht zurück, daß es jetzt zn spät sei. Katy hatteihm mitgetheilt, Harvey müsse schon meilenweit auf dem Wegenach Norden sei»,da er, so bald man das Licht angezündet,mit seinem Pack die Heimath verlassen habe." Es blieb daherdem Kapitän nichts übrig, als Geduld zn tragen, bis etwa derMorgen eine Gelegenheit bot, ihn zn einem Entschluß über denbesten Weg, den er einzuschlagen hätte, zn leiten.