20
Ansehen sich nicht weiter erstreckte, als es durch die Gegenwartder Armee geltend gemacht werden konnte. Unter diesen Umstän-den bedienten sich die einililßreichercn königlich Gesinnte» solcherMaßregeln, wie sie gerade ihren Charakter» und ihre» Verhält-nissen angemessen waren. Viele ergriffe» zum Schnhe der Kronedie Waffen nnd muhten sich, durch Tapferkeit »nd Anstrengungdas, was sie für die Rechte ihres Fürsten hielten, zu sicher» undihre Besitzthnmer gegen die Wirkungen des Konfiskationsgeseheszu vcrtheidigcn. Andere verließen das Land und suchten auf jenerInsel, welche sic vorzugsweise ihre Heimath nannten, für die paarMonate der Verwirrung und Kriegsgefahr — denn länger konnte,wie sie sehnlich hofften, der Kampf nicht dauern — eine Zuflucht.Ein dritter und vorsichtigererTheil blieb aus klngerBerucksichtigungseiner großen Besihungcn und vielleicht auch aus Anhänglichkeit anden Tummelplah seiner Jugcudjahre an der Stätte seiner Geburt.Zu diesem letzteren gehörte auch Herr Wharton. Nachdem er zurVorsorge gegen künftige Unfälle im Geheimen all' sein Geld inder englische» Bank niedergelegt hatte, entschloß sich dieser Ehren-mann, auf dem Schauplatze des Krieges auszuharren nnd einestrenge Neutralität zu beobachten, um sich unter allen Umständenseine» großen Grundbesitz zu sichern. Er war scheinbar ganz mitder Erziehung seiner Töchter beschäftigt, als ihm ein Verwandter,welcher bei der neuen Regierung eine hohe Stelle begleitete, dievertrauliche Mitthcilung machte, daß der Aufenthalt in einer Ge-gend, wo sich jetzt ei» brittisches Lager befände, von seine» Lands-leuten nicht viel anders betrachtet werde, als ob er die Hauptstadt'des brittische» Reiches zu seinem Wohnort gewählt hätte. HerrWharton sah bald, daß dieses bei dem gegenwärtigen Stand derDinge ein unverzeihlicher Fehler sei, nnd er entschloß sich sogleich,der Schwierigkeit dadurch zu begegnen, daß er sich auf's Land zn-rückzog. Er besaß ein Landhaus in der Grafschaft West-Chester,in welchem er seit vielen Jahren die heißen Sommermonate