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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Es ist, glaube ich, noch 'nichts davon zur öffentlichen Kundegekommen."

Glaubt man, daß wichtige Schritte geschehen werden?" fuhrHerr Wharton fort, der noch mit seiner Tochter beschäftigt war,aber in Erwartung einer Antwort unwillkürlich seine Verrichtungunterbrach.

Hat man irgend Andeutungen über solche?"

>,O, nichts Besonderes; aber es ist ganz natürlich, daß man voneiner so gewaltigen Macht, wie die unter Rochambean ist, irgendein neues Unternehmen erwartet."

Harpcr nickte znstimmend mit dem Kopse, ohne etwas Weite-res auf diese Bemerkung zu entgegnen, indes; Herr Wharton, nach-dem er seine Pfeife angezündet hatte, den Gegenstand wieder anfnahm.

Sie scheinen im Süden thätiger zu sein. Es hat das An-sehen, als ob Gates und Cornwallis dem Kriege dort ein Endemacken wollten."

Harpcrs Stirne runzelte sich; ein tieferer Schatten von Schwer-mnth überflog sein Antlitz, nnd in seinem Auge leuchtete der Strahleines vorübergehenden Feuers, welches die Tiefe seiner Gefühleverrieth. Der Blick der jüngcrn Schwester hatte aber kaum Zeitgehabt, diesen Ausdruck verwundernd wahrznnehmen, als er auchschon.wiedcr verschwunden war, nnd der Fassung, welche die Zügedes Fremden anszeichnete, wie auch jener ausdrucksvollen Würde,welche angensckeinlich die Herrschaft des Geistes bezeichnet, wie-der Raum gab.

Die ältere Schwester rückte einigemale auf ihrem Stuhle hinnnd her, ehe sie zu sprechen wagte, und begann dann in einemTone, der nicht wenig trinmphircnd klang;

General Gates ist mit dem Grafen weniger glücklich gewesen,als mit dem General Bnrgoyne."

Aber General Gates ist ein Engländer, Sara," antwortetedie jüngere Dame rasch; dann erröthete sie bis zur Stirne über