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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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anzunchmcn, sein Leben gewagt hatte, bloS um der Sachewillen, welcher sie gemeinschaftlich dienten.

Der Verfasser dieser Blätter weiß zwar, daß der Agent

dcS Herrn --in späterer Zeit sich eine Entschädigung

für seine Leistungen gefallen ließ; geschah aber erst, alsdas Land vollkommen in der Lage war, sie geben zu können.

ES ist kaum nöthig, beizufügcn, daß eine solche Erzäh-lung, einfach und mit Wärme von einem Manne vorge-tragen, der darin eine Hauptrolle spielte, auf alle Zuhörereinen tiefen Eindruck machte. Biele Jahre später wurdeich durch ganz zufällige Umstände, deren Mitthcilung un-nöthig ist, veranlaßt, eine Novelle zu schreiben, von derich nicht vorauösal), daß sie die erste einer ziemlich langenReihe werden würde.' Dieselben Zufälle, welche den Anlaßzu der Entstehung des Buches gaben, bestimmten auch denSchauplatz und den allgemeinen Charakter der Erzählung.Ersterer wurde in daS Ausland verlegt, und in letzterementwickelte sich ein unreifes Bestreben, fremde Sitten zubeschreiben. AlS die Schrift veröffentlicht war, wurde demVerfasser von seinen Freunden zum Vorwurf gemacht, daßer, ein Amerikaner von Herz und Geburt, der Welt einWerk anbiete, welches vielleicht einigermaßen dazu beitragenkönnte, die tändelnde Phantasie der jüngeren und unerfah-renen seiner Landsleute zu nähren, und daß er die Bilderdazu gesellschaftlichen Verhältnissen entnommen habe, dievon denen, welchen er selbst angehörc, so ganz verschiedenseien. Obschon nur der Amor weiß, wie viel von dem,waö er gcthan, rein zufällig war, so fühlte er doch, daßer bei diesem Tadel dcmüthig seine Schuld bekennen mußte;er entschloß sich daher, als einzige Sühne, welche in seinerMacht stand, sich das Schreiben eines zweiten Buches auf-zuerlegen, dessen Gegenstand weder der Welt noch ihm selbst