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7 (1867) 1. Cajus Marcius Coriolanus, 2. Timoleon
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waren tausend Panzer, die sich durch ihre Arbeit und Schönheit aus-zeichneten, wie auch zehntausend Schilde ansgestellt.

Die Ausplünderung so vieler Menschen durch so wenige, und dergroße Gewinn, auf welchen die letzteren stießen, erlaubte es kaum erstam dritten Tage nach der Schlacht, ein Siegeszeichen ausznstellen.

Zugleich mit der Kunde von diesem Siege schickte Timoleon auchdie schönsten von den eroberten Waffenstücken nach Korinth. Er wünschteseine Vaterstadt in der ganzen Welt auf's Höchste bewundert zu sehen;Korinth sollte die einzige Stadt in ganz Griechenland sein, wo man dieherrlichsten Tempel mit nicht-griechischen Beutegegenständen geschmückt,keineswegs aber"voll unfreundlicher Erinnerungen erblicken müßte, dievon dem Morde der Stammgenossen und von Weihgeschenken wegendes Sieges über sein eigenes Geschlecht herrührten. Vielmehr sollteman nur die Beute des Auslands dort finden, welche in den herrlich-sten Inschriften neben der Tapferkeit der Sieger zugleich ihre Gerechtig-keit beurkundete, sofern „Korinth und dessen Feldherr Timoleon dieGriechen in Sicilien befreit und hier, zum Ausdrucke ihres Dankes,diese den Karthagern abgenommenen Gegenstände den Göttern als Ge-schenk gewidmet hätten."

30. Gleich daraus ließ er seine Soldtruppen in Feindeslandzurück, wo sie die Herrschaften der Karthager völlig ausplünderten.

Er selbst kam wieder nach Syrakus. Den obenerwähnten tau-send Soldnern, von welchen er vor der Schlacht im Stiche gelassenworden mar, gab er den Befehl, Sicilien zu räumen, und zwang siesogar noch vor Sonnenuntergang von Syrakus abzuziehen. Diese setztendemgemäß nach Italien über, aber dort gingen sie, durch einen Vertrags-bruch von Seiten der Bruttier, insgesammt zu Grunde. Es war dieStrafe, welche der Himmel wegen ihres Verraths über sie verhängte.

Indessen ließ sich der Fürst von Katana, Mamerkus, und Hike-tes — entweder durch die Eifersucht, die sie gegen Timoleon wegenseiner glänzenden Erfolge hegten, oder auch durch die Furcht, in ihmkeine Bundestreuc gegen einen Fürsten finden zu können, — zumAbschluß eines Waffenbündnisses mit den Karthagern verleiten. Sieforderten diese auf, eine Armee nebst einem tüchtigen Feldherrn zuschicken, wenn sie nicht gänzlich aus Sicilien verjagt sein wollten.

So kam denn Gisko mit siebcnzig Schiffen herangesegelt. Auch