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19 (1867) 1. Fabius Maximus, 2. Paulus Aemilius
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malig veröden, um selbst recht unbedeutend zu erscheinen. Dagegensammelte er in den oberen Tistricten eine starke Armee; auch füllte erdie inneren Plätze, Festungen, Städte mit großen Waffenniederlagen,Geldvorräthen und tüchtiger Mannschaft. So exercirte er den Kriegein, behielt ihn aber noch gleichsam in unsichtbarem Verstecke einge-schlosseu. Von noch nnbenützten Rüstungen lagen dreißigtauseud inden Magazinen; ebenso befanden sich in den Festungsspeichern achtMillionen Scheffel Getreide, und nicht nnuder eine Masse von Barren,die genügend mar, um 10,000 Mann Soldtruppen zum Schutze desLandes ein Dccennium hindurch zu unterhalten.

Allein Philippus konnte nicht mehr frühe genug seinen Plan inFluß bringen und zur Ausführung schreiten, weil Betrübniß undVerstimmung ihm das Leben kosteten. Er hatte entdeckt, daß er deneinen seiner Söhne, Demetrius, auf eine Verleumdung des andern,schlechteren Sohnes hin, unschuldig hatte hinrichten lassen.

Sein noch übrig gebliebener Sohn, Perseus, erbte zwar mit demThrone zugleich auch den Haß gegen die Römer; allein er war znschwach für die ihm gewordene Aufgabe. Er war es durch die Klein-lichkeit und Schlechtigkeit seines Charakters, in welchem neben man-cherlei Leidenschaften und krankhaften Trieben, die in ihm lagen, dochder Geldgeiz den ersten Rang einnahm.

Ucbrigens soll er nicht einmal ein ächter Sprössling gewesen sein,sondern Philippus' Gattin soll ihn als neugcbornes Kind von einerargolischen Nähterin, Namens Gnathänion, seiner eigentlichen Mutter,erhalten und dann heimlich unterschoben haben. Dieß scheint wohlauch der Hauptgrund gewesen zu sein, weßhalb er den Demetrius er-mordete, weil er befürchtete: „die Familie, im Besitze eines rechtmäßigenNachfolgers, werde seine eigene unechte Geburt ansdecken".

9. Indessen, so unedel und niederträchtig er auch denken mochte,— die Kraft seiner Verhältnisse riß ihn dennoch zu einem Kriege hin.Er hielt Stand und wehrte sich lange Zeit. Selbst consularischc Ge-nerale der Römer, bedeutende Armeen und Flotten vermochten ihmnichts auzuhaben; über mehrere gewann er sogar die entschiedensteOberhand.

So schlug er z. B. den Publius Licinius, der zuerst in Makedo-nien eingedrungen war, in einem Neitertreffen, tödtete ihm 2500