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18 (1866) Theseus und Valerius Publicola
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worden war; nach Andern kommt der Name von der Plattheitseiner Nase, die ganz „hineingeschlüpft" war, so daß die Augendurch Nichts mehr getrennt wurden, und die Augenbrauen völligzusammenliefen. Während man ihn deshalb „Chclop" nennenwollte, wurde dieses Wort nachher von dem Volke in „Cocles"verketzert, was nun das herrschende Wort blieb.

Dieser Mann stellte sich vorn an der Brücke auf und hieltdie Feinde zurück, bis seine Begleiter hinter ihm die Brücke ab-gebrochen hatten. Jetzt stürzte er sich mitsammt den Waffen inden Fluß, schwamm hinab und erreichte das jenseitige Ufer, indemer bloß von einem etruscischen Speer in den -— Hintern getrof-fen wurde. Publicola, voll Verwunderung über seine Tapferkeit,brachte sogleich den Vorschlag ein, daß sämmtliche Römer so vielLebensmittel, als jeder Einzelne an einem Tage brauche, als Ge-schenk für Horatius beisteuern sollten. Auch sollte er so viel Landbekommen, als er an einem Tage durch den Pflug mit einemKreise umschließen könne. Ueberdieß stellte man ihm zu Ehrenein ehernes Standbild auf, und zwar im Tempel des Vulcan,um ihn auf diese Weise über seinen in Folge der Wunde ge-lähmten Zustand durch die Ehre zu trösten.

Cap. 17.

Da Porsenna die Stadt hart belagerte, so begann auch eineHungcrsnoth in Rom auSzubrechen, und noch ein anderes etrus-cisches Heer fiel auf eigene Faust in dem Lande ein.

Publicola, der jetzt sein drittes Cousulat erhielt, glaubte denWiderstand gegen Porsenna nur auf ruhiges Stillesitzcn, womiter die Stadt bewachte, beschränken zu dürfen. Dagegen überfieler plötzlich die Etrusccr, jagte sie in einem siegreichen Tressen indie Flucht, und brachte ihnen einen Verlust von 5000 Mann bei.

Die Geschichte des Mucius ist von Vielen, jedoch in ab-weichender Weise, berichtet worden; ich will sie gleichfalls nachihrer glaubwürdigsten Gestaltung erzählen. Er war ein Mann