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2 (1868)
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961
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Chronologische Zugabe.

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these geschlossene Buchstabe für die Sonntage vom 24. Februar ab gilt,der andere nur für den Anfang des Jahres bis zum genannten Schalttage.Bleibt bei der Division nichts übrig, so ist A (28) der Sorintagsbuchstabe.Beispiel: 1225 -f- 9 = 1234 : 28, bleibt Rest 2 ; folglich ist E der Sonn-tagsbuchstabe des Jahres 1225 , das heisst nach Tab. I. : der 5. Januar desJahres 1225 war ein Sonntag, woraus folgt, dass der 1. Januar 1225 einMittwoch war. Ist nun bekannt, auf welchen Wochentag der 1. (mithinauch der 8. 15. 22. 29.) Januar fällt, so lassen sich alle, übrigen Wochen-tage des Jahres daraus mit Hilfe der folgenden Tafel leicht finden.

III.

A

B

C

1 D

E

F

G

Für dasGemein-jahr.

l. Jan.

1. Oct.

1. Mai

1. Aug.

l. Fehl-,

1. März

1. Nov.

1. Juni

1 . Sept.

1. Dec.

1. April.1. Juli

F ttr dasSchalt-jahr.

1. Jan.

1. April.1. Juli.

1. Oct.

1. Mai.

1. Fehl-,1. Aug.

1. Nov.

1. März.

1. Juni.

1. Sept.

1. Dec.

Der 1. (8. 15. 22. 29.) Januar (A) des Gemeinjahres 1225 fiel auf denMittwoch ; die Tabelle zeigt, dass der 1. (8. 15. 22. 29.) Octobor auf den-selben Tag fällt. Der 1. Februar (D) fällt, von A bis D vier Tage weitergezählt, auf den Sonnabend, ebenso der 1. März und der 1. Nov. u. s. f.Im Mittelalter bediente man sich für das Gemeinjahr dazu der folgendenMemorialverse :

Alta Domat Dominus, Gratis Beat Equa Gereutes,

Contemnit Fictos, Augebit Dona Fideli.

Dieselben bestehen aus 12 Wörtern, welche die Monate des Jahres vomJanuar bis December bezeichnen, und die 7 Anfangsbuchstaben der 12Wörter bezeichnen die 7 Wochentage von Sonntag (A) bis Sonnabend (G)für jeden ersten Tag des betreffenden Monats. In denjenigen Monaten,deren Wörter mit demselben Anfangsbuchstaben beginnen, fällt also dererste Monatstag auf denselben Wochentag, z. B. der 1. Januar (Alta) undder 1. October (Augebit)', der 1. Februar (Domat), 1. März (Dominus) undder 1. November (Dona) u. s. f. Vgl. Durand, Rationale 1. 8 c. 5 n. 4.

2. Terminus paschalis.

Um das Osterfest eines gegebenen Jahres zu berechnen, addire manzu der Jahreszahl 1 und dividire die Summe mit 19 : so ist der Rest diegoldene Zahl (aureus numerus). Bleibt hei der Division nichts übrig,so ist 19 die goldene Zahl. Mit Hilfe derselben und der Sonntags-buchstahen-Tabelle II. kann man nach folgender Tafel das Osterfest finden,welches jedesmal auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond imFrühling (Ostermond) fällt.