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Bildende und zeichnende Künste.
als auch in Hinsicht auf idealische Schönheit, zum Theil freilich in roherTechnik: Kaiser Heinrich II. (7 1024); Kaiserin Uta (nicht Hemma),Arnulfs Gemahlin (Förster, Bildnerei 3, 3 f.
u. 1 Taf.— Sighart, Bayer. Kunstgescli. S. 256.— Vergl. den Holzschnitt Fig. 252) ; St. Emme-ram, von rotliem Marmor; Aurelia, Hugo Capet’sTochter, 1027 (Förster a. a. O. 3, 5 f. u.1 Taf.), errichtet 1335; Herzog Heinrich vonBayern j 995 (Förster a. a. O. 10, 9 f. u. 1Taf.), Gr. Warmund von Wasserburg f 1010(Qua gl io, Denkrn. Taf. 8 ), beide letztere ausMarmor; Bischof Wolfgang von Regensburg 994 ;also sämmtlich Erneuerungen älterer, wahrschein-lich beschädigter Denkmäler solcher Personen,deren Andenken in hohen Ehren stand, aus derZeit, in welche der Prachtbau des Kreuzgangesbei dieser Kirche (oben S. 358) fiel. Im Kreuz-gange des Domes das Grab des Dechanten Ulrich
v. d. Aue -j- 1326 (Förster, Bildnerei 3, 4 u.1 Taf.) und des Domherrn Petrus de Remago -j-1400 (Schuegraf, Dom zu Regensb. I. Taf. 5).— Im Dom zu Freising: Bischof Erchambert(7 854) in der Krypta, eine edle Arbeit aus demXIII. Jahrh. (v. Heiner I. Taf. 10) und der Kir-chenpfleger Otto Semoser (f 1231) im südl. Sei-tenschiff, aus dem XIV. Jahrh. (ebd. II. Taf. 43).
•— Zu Fornbach am Inn das Hochgrab des Klo-sterstifters, XIV. Jahrh. — Zu München meh-rere Grabsteine im National-Museum. —• In derKlosterkirche zu Kirchheim im Ries der Lei-chenstein des Stifters Ludwig v. Oettingen (71279) und einige andere Grabmäler. — Im Mün-ster zu Ulm die Grabsteine des Altburgemeistel'sHans Ehinger -j- 1381 und seiner Enkelin Marga-retha Winzel 1 1383. — In den deutsch-österrei-chischen Ländern : Die Grabsteine des alsElectus1214 verstorbenen Bischofs Otto ] ) (ohne Inschrift)und des Bischofs Dietrich II. von Gurk 1278
im Dome daselbst. — Der Grabstein Herzog Friedrich des Streitbaren7 1246 (arg zerstört) im Capitelhause zu Hei 1 igenkreuz (Heid er, etc.,Kunstdenkm. 1, 54). — Der Grabstein des Joseph von Zinner 7 1345 inder Kirche Maria-Stiegen zu Wien, aus rothem Marmor. — Die beidenSchaumbergschen Hochgräber von 1398 in der Kirche zu Wilhering(Linzer Musealblatt 1841. No. 32). — Im Dome zu Brixen die Grab-steine folgender Bischöfe : Johann v. Lanzberg 1374, Friedrich v. Erdin-
Fig
252. Grabstein der KöniginUta (nach E. Förster).
1) Ankershofen, Gli. v., ein Grabstein aus dem Dome zu Gurk (nebst Ab-bild.), in den Mittheil, der k. k. Central-Oommission (1860) 5, 327 f.