Byzantinisch - Romanische Epoche.
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von einem llebengewinde mit Vögeln umrankt. — Die äusserlich am Chor derverzopften Kirche zu Neustadt a.M. eingemauerten Figuren (Maria mit demKinde, St. Martin und Karl d. Gr., handwerksmässig gothisirend) rühren vondem alten Portale her. — Im Tympanum eines zwischen den beiden nördl.Seitenschiffen der Leonhardskirche zu Frankfurt a.M. befindlichen spät-roman. Poi'tales Christus mit vier Heiligen (Möller, Denkm. I. Taf. 11).— Wichtig für die Entwicklung der Plastik in der Uebergangsperiode sinddie zahlreichen und ausgezeichneten Sculpturen des Bamberger Domes. 1 )Den ältesten Charakter zeigen die (stark restaurirten) Hochreliefs in denWandarkaden der Brüstungswände des über die Seitenschiffe erhöhten Ost-chores : die Verkündigung, die zwölf Propheten, Michael, den Drachen be-kämpfend und die zwölf Apostel, in meist paarweise gestellten etwas kur-zen, fast dickbäuchigen, aber ausdrucksvollen und bewegten Figuren, derenfrei behandelte Gewänder tief eingeschnittene Falten zeigen, die zum Theilin Wellenlinien fallen und flatternde Zipfel bilden. (Kugler, Kl. Sehr. 1,154 f. — Förster, Bildnerei 3, 15 u. 4 Taf.) In demselben Stil ist dasBildwerk des nordöstlichen Portales gearbeitet: die thronende Maria mitdem Kinde in der Lünette und die Statuen der h. h. Petrus, Otto, Hein-rich II. und Kunigunde zu den Seiten. Aehnlich sind auch die Statuen anden Säulen der Fürstenthür gehalten : die Propheten , auf deren Schultern
^ . ■ i ■ ■ i ■ ■ i1||i lFig. 244. Thürbogenfeld in Hamersleben (nach v. Quast).
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I) Sighart, Joach., die Sculpturen im Dome zu Bamberg, in den Mittheil, derk. k. Central-Comm. (1863) 8, 174; vergl. Desselben Bayer. Kunstgesch. S. 257 ff.