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II. 3.
B. Verkehrswirthsehaft.
I. Locales Handwerk.
a) Eigenabsatz,
b) Magazinsystem.
II. Industrie.
1. Handwerksmässiger Betrieb.
a) Eigenabsatz.
b) Absatz durch Connnissionäre.
2. Hausindustrieller Betrieb.
3. Manufacturbetrieb.
4. Fabrikbetrieb.
Heber die capitalistischen Betriebsfonnen ist es schwer
etwas Allgemeines zu sagen; vielleicht lassen sich zwei Systemeunterscheiden, wovon das eine in Frankreich und England, dasandere in Deutschland vorwiegt. Aber selbst für Deutschlandgelten die folgenden Bemerkungen nicht allgemein, sondern inerster Linie nur für einige Branchen der Textil- und Metall-waaren-Industrie am Kiederrhein und der gesannnten Textil-und einiger anderer Industrieen, während sie für grosse Er-werbszweige, wie das Berg- und Hüttenwesen, die ceramische,chemische und andere Industrieen nicht zutreffend sind.Ueberhaupt sind sie nur unter gewissen Reserven zu ver-stehen.
Die Entwicklung der Betriebssysteme ist eine verschie-dene gewesen. Das Resultat ist die Tbatsache, dass an derSpitze der deutschen Industrie die einzige Persönlichkeit desKaufmanns steht, an der Spitze der englisch - französischenIndustrie drei Fachmänner: der technische Fabrikant, der kauf-männische Commissionilr und der musterzeichnende Künstler.
In Deutschland ging das arbeitstheilige Handwerk in dieHausindustrie über; der Kaufmann trat an die Spitze undleitete den Absatz, aber auch die Fabrikation. Im Handwerkohne Arbeitstheilung trat neben den Meister der Connnissionär.Bei der Einfachheit der Technik war Absatz zu schaffen wich-tiger als zu iäbriciren, und einzig der Betriebsamkeit dieserbeiden Klassen von Kaufleuten hat Deutschland es zu danken,dass seine Industrie überhaupt noch in die Höhe gekommenist; das ist eine volkswirthschaftliche Leistung und ein histo-risches Verdienst der Kaufmannschaft. Auch den Uebergangzur Manufaetur und zum Fabrikbetriehe vollzog die Kaufmann-schaft, da sie allein Capital und Thatkraft dazu besass. Siewurde aber forterzogen in kaufmännischen Traditionen und dieAusbildung der entstehenden Fabrikanten blieb die von Kauf-leuten: der Besuch der Gewerbe- und Realschule bis zur Er-langung des Einjährig-Freiwilligen-Zeugnisses, dann eine drei-jährige Lehrzeit im Comptoir, endlich Geschäftsreisen, um dieAbsatzorte und Waarenarten kennen zu lernen. Das dauerteselbst nach der Entwicklung des Maschinenwesens in den