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II. 3.
häufig stehen die einfachen, einer überwundenen Wirthschafts-epoche angehövenden Betriebssysteme der Ilauswirthschaft zueigenem Bedarf und des localen Handwerks mit ihren gutenTraditionen höher als die hochentwickelte Industrie der Gegen-wart mit ihren sinnlosen Moden. Die arbeitsteilig wirkendenFachmänner werden geschlagen vom naiven Bauer und Hand-werker, der Arbeiter und Unternehmer, Kaufmann, Fabrikantund Künstler in einer Ferson ist, mit einfachem Werkzeug ineigener Wohnung arbeitet und eine bestimmte ererbte Technikund Kunst ausübt, weil er keine andere versteht.
Deutschland hat kein häusliches Kunstgewerbe. Zurück-schauen kann es nicht, ‘ vorwärts liegen die Ziele für seineTechnik und seine Kunst. Diese zu verselbständigen und zuveredeln, das ist seine Aufgabe! Noch steht es darin w r eitzurück hinter anderen Ländern und es ist eine Pflicht, diesebittere Thatsache in ungeschminkter Wahrheit aufzudecken.Die Selbsterkenntniss ist der erste Schritt zur Besserung.Dann wird man in einer wahrheitsgetreuen Schilderung derthatsächlichen Verhältnisse nicht eine Verkleinerung Deutsch-lands erblicken, sondern die ersten Bausteine zur Grösse derdeutschen Industrie, des deutschen Landes und des deutschenVolkes.