Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert

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Äls Ali und Sirrie mit Hülfe des Vetters die Kiste endlich hervorzogen und

aufbrachen, fanden sie viele Nöllen Gold und große kostbare Edelsteine darin. Sienahmen einige Nöllen Gold heraus, verschlossen die Kiste und vergruben sie wiedersorgfältig. Ali konnte vor Freude die ganze Nacht nicht schlafen und entwarf allerlei

Plane über seine zukünftige Lebensweise. Er wollte sogleich das schönste Haus in der

Hauptstadt kaufen, es mit den kostbarsten Geräthschaften ausschmücken und mit jungenSklaven und Sklavinnen ausfüllen. Die bescheidene, genügsame Sirrie aber wolltenicht auf einmal so viel Aufsehen machen und rieth ihrem Manne, nur stufenweise sich zuerheben, sich zuerst auf den Ankauf des Häuschens, das sie bisher bewohnten, nebst demdaran grenzenden Gärtchen, zu beschränken und erst später in die Hauptstadt zu ziehen.Sie selbst schwur, daß sie nie ihre Armbänder, welche sie noch an demselben Abendewieder holte, so wenig sie auch mit den gefundenen Edelsteinen harmonircn mochten,ablegen werde. Auch bewahrte sie Ali's Fischerkleid, Netz, Angel, Ruder und andereFischergeräthschaften sorgfältig auf, um ihn zu jeder Zeit durch die Erinnerung an seinefrühere Armuth vor Stolz, Hochmuth und allzugroßer Pracht- und Vergnügungssuchtzu schützen.

Mehrere Monate vergingen, einige kleine Kämpfe abgerechnet, deren GegenstandAli's Ungenügsamkeit war, in Ruhe und Glück. Aber Sirrie's Unfruchtbarkeit wardjetzt, da sie so Vieles für Kinder aufwcnden konnten, schmerzlicher als früher empfunden.