Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
928
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S28

Neunhundert und dreiundneunzigfte Nacht

und verschwand; ich aber schlug meine Fußringe zusammen, und in einem Augenblickebefand ich mich vor der Thüre meines väterlichen Hauses; da aber mein Vater mich nicht indiesem Aufzuge aufnehmen wollte, schlug ich mir ein Zelt außerhalb der Stadt auf, undkomme nun jeden Abend in die Stadt, um vor der Thüre meines Vaters mein Nacht-essen zu verzehren. So lebe ich nun schon sechs Monate hier, und meine Gattin erschienmir erst zweimal im Traum; einmal, um mich zur Rettung Tigans in's Schloß zuschicken, und das andere Mal, um mich vor der einschläfernden Speise meines Vaterszu warnen."

Als Ali diese Erzählung vollendet hatte und sich wieder entfernen wollte, sagte ihmZäher:Du sprachst vorhin von Schiha's Gefangenschaft in Egypten; ich bitte dich,da du doch vermöge deiner Fußringe dich ohne Mühe in einem Augenblicke zu ihmbegebe» und vermöge deines Armbandes seinen Kerker öffnen kannst, so befreie ihn undgib ihm Nachricht von mir." Ali erfüllte den Wunsch Zahers, öffnete in der folgendenNacht Schiba's Gefängnist und führte ihn, als die Gefängnißhüter im Vertrauen aufihre schweren Schlösser ruhig schliefen, zur Stadt hinaus.

In der nächsten Nacht erzählte Schehersad folgendermaßen weiter:

WM.

ÄMlüillU