Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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UM

M.55

Neunhundert und achtundachtzigste Nacht.

Äls dieser vom gefangenen Prinzen die Ursache seines nächtlichen Angriffs vernabm,beschloß er, um ihn von der Verleumdung des bösen Viziers zu überzeugen, sich gleicham folgenden Tage beim Khan zu verabschieden und die noch übrige Zeit bis zumVerlauf der sieben Jahre seiner Verbannung bei seinem alten Freunde, dem Khan AbdErrahman, in Schehr el Hud zu verleben. Um aber auch jeden Verdacht einer später»Zusammenkunft mit der Tochter des Viziers zu tilgen, bat er am folgenden Morgen! den Khan Pahlawan, er möchte doch die Vermählung des Prinzen mit RaschidsTochter ohne weitern Verschub stattfindcn lassen. Pahlawan setzte sie auf den drittenTag fest, und Zäher ließ sich bewegen, noch so lange in Tauris zu bleiben. Nach demHochzeitsfeste aber reiste er mit hundert Mameluken, die ihm Raschid schenkte, ab underreichte ohne irgend einen bemerkenswerthen Zufall die Residenz des Khan AbdErrahman. Dieser liebte und verehrte den Sultan Zäher so sehr, daß er ihm nicht! nur den schönsten Flügel seines Palastes zur Wohnung einräumen ließ, sondern ihm! sogar auch Thron und Reich bis zu seiner Wiederkehr nach Kahira anbot, und als ersich weigerte, es anzunehme», doch in allen nur einigermaßen wichtigen Ncgierungs-