004 Neunhundert und sechsundachtzigfte Nacht. !
das Mittagsgebet verrichtete. Als er sein Gebet vollendet halte, bemerkte er einen kleinen !Tisch, mit den schmackhaftesten Speisen bedeckt. Er aß, trank Limonade und verschiedene !Sorbette, ließ sich dann ans dem sanften Divan nieder, vor welchem sein Tisch stand, ^und schlief bis zum Affer (ungefähr drei Stunden vor Sonnenuntergangs Dann kam ^der Diener und sagte: „Wenn es meinem Herrn lieb ist, so reisen wir weiter." Zäher !verließ das Zelt, das sogleich hinter ihm verschwand; der Diener nahm wieder dieGestalt eines Pferdes an und trug ihn pfeilschnell durch die Lüfte bis Sonnenuntergang.
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Da stieg wieder ein Zelt aus der Erde hervor, mit allem Nöthigcn versehen; das Pferdricth dem Sultan, hier die Nacht zuzubringen.
So reisten sie drei Tage lang; endlich am vierten Morgen bemerkte Beibars i»
! der Nähe eine von Menschen bewohnte Stadt; da entließ er das Pferd mit einem sehrguten Zeugnisse und ging zu Fuß auf die Stadt zu, welche, wie ihm ein Reisender sagte,dem er auf der Straße begegnete, Tauris in Persien war. Hier stellte er sich dem KhanPahlawan vor und bat ihn um seinen Beistand zur Fortsetzung seiner Reise nach ^Syrien. Der Khan nahm ihn gut auf und ließ ihn im Schlosse bewirthen; aber einer ^seiner Viziere rieth ihm, ihn umbringcn zu lassen, um nach Kiptawils Sturz an seiner!Stelle Egypten zu beherrschen. Ein anderer Vizier hingegen, ein geheimer Bekenner!des Jslamismus — sein Name war Raschid —, warnte den Khan vor einer solchen ^