SWS
Neunhundert
an-
Äreiun-siebenzigj)e Nacht.
^ Äls Beibars dies hörte, begab er sich zu ihm, machte ihm Vorwürfe und drobte! ihm, ihn zu verlassen. Bei seinem Einzüge in Kahira fand er die ganze Stadti beleuchtet, „nd alle Bewohner kamen ihm „och aus Anhänglichkeit für Salech sudelnd! entgegen. Die Nettesten der Stadt und Häupter der Armee huldigten ihm, sobald er inseinem Schlosse auf der Citadette war, und gaben ihm den Beinamen Muassamj (Verehrter), weil dieser Name sich auf dem Schwerte fand, das er zuerst nmgürtete.Nachdem er den ganzen Tag im Divan zugebracht hatte, führte ihn Beibars desAbends zu seiner Stiefmutter Schadfrat Eddur, welche ihm Beibars empfahl undseine Liebe und Treue gegen Salech rühmte; auch verhehlte sie ihm nicht, daß es nuran ihm lag, »ach dem Tode Salechs den Thron zu besteigen. Muassam beschäftigtesich nun einige Tage zur allgemeinen Zufriedenheit mit den Regierungsangelegenheiten;aber bald gelüstete er wieder nach Wein und trank so viel, daß Beibars und Schahinkaum neben ihm im Divan sitzen konnten. Als die Sitzung ausgehoben war, bliebBeibars mit Othman zurück und sagte dem Sultan: „Habe ich dich nicht gewarnt,keinen Wein mehr zu trinken? Glaubst du, du könntest hier wie aus dem Berge Ukazleben?" Er befahl dann Othman, ibn zu binden, und erthcilte ihm die vom Gesetze^ bestimmte Anzahl Schläge und ließ ihn bewußtlos liegen. Als Muassam wieder zu sich