und
Neunhundert
f ü n f u n d s e ch z i g st e Nacht.
Einer von Rinhana's Vizieren, welcher ehedem Konsul in Alexandrien war, erhobsich und sagte: „Ich weiß kein besseres Mittel, erhabener König, als: du wendest dich anDjawan, der unter dem Namen Salach Eddin als Khadi in Kahira lebt, und drohstihm, seinen wahren Namen und Glauben dem Sultan Salech anzuzeigen, wenn er dirnicht deine Tochter Mariam verschaffe." Rinhana befolgte diesen Nath und sandteeinen gewandten Mann, als Andalusier verkleidet, mit einem solchen Briefe nach Kahira.Als Djawan diesen Brief gelesen hatte, antwortete er dem König: „Ich übernehmees, dir deine Tochter wieder zu verschaffen; sende nur vierzig Soldaten, als Kauflenteverkleidet, mit einem Schiffe voll Maaren nach Jafa; für das Weitere werde ich schonSorge tragen." Sobald Djawan von der Ankunft der Genueser in Jafa Nachricht erhielt,begab auch er sich dahin, verkleidete sich ebenfalls als fremder Kaufmann und zog mitden Genueser» und ihren mitgebrachten Maaren vor das Kloster, nach welchem sichMaruf mit Mariam wieder zurückgezogen hatte. Hier nahm er die kostbarsten Stoffe,welche ihm Rinhana geschickt hatte, begab sich zu Maruf, bot sie ihm als Geschenkan und bat ihn um seinen Schutz gegen die Jsmaeliden, welche jene Gegend unsichermachten. Maruf nahm die Geschenke mit Dank an, überreichte ihm einen Pfeil, aufwelchem sein Name stand, und sagte ihm: „Wenn ein Jsmaelide dir etwas zu Leide thun