Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
834
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AeunhuilÄrrt und vierundsechzigste Klacht.

Beibars nahm diese» Vorschlag an, und Maruf ritt sogleich nach Jafa, wo erein kleines, leichtes Schiffchen für die Reife nach Genua miethete. Vor seiner Ankunftverkleidete er sich als ein Bedienter aus dem königlichen Schlosse, schlich in die Küche,wo das Abendessen sowohl für den König als für sein ganzes Haus zubereitet wurde,und mischte einen so wirksamen Schlaftrunk hinein, daß bald nach der Mahlzeitsämmtliche Bewohner dieses Schlosses wie Leichen umherlagen. Jetzt legte Maruf denKönig in eine Kiste, schloß sie zu und ließ sie auf sein Schiff schaffen, das ihn im Hafen

erwartete, und trat wieder den Rückweg nach Jafa an. Als der König erwachte undsich auf offenem Meere Maruf gegenüber befand, schlug er die Handle übereinander undries erschrocken:Wo bin ich?"Du bist aus dem Wege nach Jafa," antworteteMaruf,und sollst aus dem eigenen Munde deiner Tochter vernehmen, daß siefreiwillig mich zu ihrem Gatte» gewühlt und sich zum Jslamismus bekehrt hat, damitdu nicht länger den Sultan Sa lech mit ungerechten Vorwürfen beladest." Rinhanabereute es nun, einen so drohenden Brief an Sa lech geschrieben zu haben, und batMaruf, ihn nach Genua zurückzubringen; aber er fand kein Gehör bei ihm und mußtegegen seinen Willen ihm in das Kloster folgen, wo Mariam sich unter Beibars'Schutz aufhielt, und von seiner eigenen Tochter höre», daß sie mit ihm und mit seinemGlauben nichts mehr gemein haben wolle. Jetzt erst gestattete ihm Maruf, jedoch nicht^ ohne ein bedeutendes Lösegeld, das der genuesische Konsul ausbezahlcn mußte, nachGenua zurückzukehren; er aber reiste mit Mariam und Beibars nach Kahira, undLetzterer begab sich sogleich zum Sultan Salech und erzählte ihm Alles, was zwischen