NN-
Neunhundert
sechzigste Nacht.
Nachdem sie eine Weile getanzt und gesungen hatten und die versammelten Gästeihnen Geld zuwarfcn, zog Jbn Karin eine derselben zu sich auf seinen Schoß, schenkteihr einen Dinar und sagte ihr: „Singe einmal: Heil dem Besieger des Präfekten vonDjiseh!" Die Sängerin nahm das Gold und sang ein paar Verse nach Jbn KarinsWunsch. Hierauf rief sie Beibars zu sich, drückte sie an seine Brust, schenkte ihr eineganze Hand voll Gold und sagie ihr: „Singe einmal: Heil dem Rächer des ermordetenPräfekten!" Die Sängerin sah Bei bars erstaunt an, bis er ihr noch eine Hand vollGold hinreichte und ihr leise in's Ohr sagte: „Fürchte nichts, ich bin Beibars, undmeine Truppen sind in der Nähe." Da sie Jbn Karin nicht leiden mochte, so sangsie seht mit lauter Stimme, was Beibars ihr vorsagte, und als Jbn Karin, außersich vor Zorn, auf sie losstürzen wollte, sprang Bei bars mit seinen Freunden ihmentgegen, warf ihn zu Boden, und auf seinen Nus rückten seine Truppen heran, schlugenJbn Karins Leute, plünderten sein ganzes Lager aus und führten ihn gefangen nachDjiseh. Hier angelangt, ließ Bei bars den gefesselten Jbn Karin vor sich führen undfragte ihn, was ihn bewogen babe, den Präfekten von Djiseh zu tödten. Da zeigte erihm den Brief, welchen er von Djawan, Eibek und Karadjik empfangen hatte, underzählte ihm auch von den Geschenken, die ihm mit dem Schreiben zugekommen. AlsBeibars Djawans Brief gelesen hatte, zog er mit großem Pomp nach Kahira und