Neunhundert und ncunundfünfzigstc Nacht. 817
UM dessen Vorhaben auszukundschaften, und als Beibars von ihm vernahm, daß er INder Nähe der Pyramiden ihm auflauere, theilte er seine Truppen in vier Theile, rittmit einer Abtheilung gegen Djiseh und befahl den andern, Jbn Karin in der Nachtzu umzingeln und auf das erste Geräusch ihn zu überfallen. Er selbst aber verkleidetesich, sobald die Nacht heranbrach, mit fünf Freunden, auf deren Treue und kräftigenArm er zählen konnte, als Bauer von Djiseh und begab sich in Jbn Karins Zelt,wo jeder Fremde eine gastfreundliche Aufnahme fand. Jbn Karin saß in einemgoldgestickten Kleide, das ihm Djawan geschickt hatte, wie ein Sultan auf seinemDivan, von den Edelsten seines Stammes umgeben. Vor ihm standen Mährchenerzählerund Dichter, welche seinen glücklichen Zug gegen den Präfekten in Prosa und in Versenerzählten und schon zum Voraus Lobgedichte über seinen gewissen Sieg über Beibarsrccitirten. Dann traten Tänzerinnen und Sängerinnen herein, welche Beibars nochangenehmer unterhielten, als die Dichter und Mährchenerzähler.
Schehersad unterbrach hier diese Erzählung; in der folgenden Nacht erzählte sieweiter:
Tausend und eine Nacht, lv.
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