Neunhundert und zweiundsnnszigste Nacht
, Äöas fürchtet ihr von diesem Menschen?" fragte Bei bars einen der Kranken. „DieserMameluk," antwortete er, „ist der Günstling des Statthalters Scharf Eddin; so ofter sein Geld verspielt oder für Wein ausgegeben hat, kommt er her und stiehlt von uns,was er findet, mißhandelt Jeden, der sich ihm widersetzt, und Niemand wagt es, ausFurcht vor dem Statthalter, ihn deßhalb anzuklagen." Als Beibars dies hörte, ergriffer ein Stück Holz, das gerade vor ihm lag, ging auf den Mameluken zu und fragteihn, was er wolle, und als er ihm eine unverschämte Antwort gab, versetzte er ihmeine Tracht Prügel und warf ihn zum Krankenhause hinaus. Der Mameluk kehrte baldwieder mit den Stallknechten des Statthalters; aber Bei bars nahm es allein gegensie auf, verwundete Einige von ihnen und trieb die Andern in die Flucht. Jetzt begabsich Beibars zu seinem Herrn Ahmed Akwasi, welcher schon alle Hoffnung auf seineGenesung aufgegeben hatte und sich daher um so mehr mit ihm freute, als er ihn jetztso schön und gesund aussehend wiederfand. Bei bars gewann bald die Liebe seinesHerrn und seiner ältesten Schwester Fatma, und ward wie ein Sohn des Hausesbehandelt.
Aber eines Tages, als er den jungen Kn.aben seines Herrn herumtrug, ließ erihn fallen, und da der Kleine am Kopfe blutete, fürchtete Bei bars, seine Wunde