^00 Ueuiihunüerl und cimindfünfzigste Nacht.
Speisen und Getränke. Besondere Theilnahme schenkte ihm aber die Frau eines Müllers,welche gerade dem Krankenhause gegenüber wohnte und Beibars Klagen die ganze Nachtdurch hörte. Eines Tages, als sie vor seinem Bette stand und ihn bat, ihr zu sagen,was er zu essen wünsche, sagte er: „Bringe mir Sauermilch mit Knoblauch und Pfeffer."
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Sie ging nach Hause, bereitete eine große Schüssel voll Sauermilch mit Knoblauch undPfeffer zu und bat ihren Mann, sie dem kranken Beibars zu bringen. „Bist duverrückt?" fragte der Müller; „willst du ihn mit einer solchen Speise tödten und dichan ihm versündigen?" — „Geh nur," erwiderte die Müllerin; „er hat mich darumgebeten; wenn Gott ihm helfen will, so kann er es mittelst dieser Speise so gut, alsauf andere Weise." Der Müller widersprach nicht länger und brachte Beibars dieSauermilch. Dieser streckte begierig die Hand darnach und aß davon, bis er satt war;bald darauf schlief er ein und gerietst in einen solchen Schweiß, daß sein Bett fastwegschwamm. Als er wieder erwachte (gepriesen scy Der, welcher nie schläft!), forderteer zu essen; da brachte man ihm einen Hahn und gab ihm Zuckerwasscr zu trinken, undvon diesem Augenblick an verlor sich sein Nebel allmälig. Als er vollkommen hergestelltwar, ging er zur Müllerin, dankte ihr für ihre Pflege und wusch seine Kleider bei ihr;dann ging er iu's Bad, und als er hcrauskam, sah er so frisch und blühend aus, daßder Aufseher des Krankenhauses ihn gar nicht mehr erkannte. „Gepriesen scy Gott,"rief er aus, „der Todte wieder belebt! Bei Gott, dieser Junge sieht eher einem Prinzen,als einem Mameluken gleich." Bcibars ließ sich dann von ihm in die Krankenzimmer