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4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert und fünfzigste Nacht.

Als der alte Vizier aber vernahm, daß ein unterirdisches Gemach zu geheimenZwecken eingerichtet worden, hielt er Djemk für einen Christen und glaubte, er habeunter der Erde eine Kirche, wo er den christlichen Gottesdienst verrichtete. Er liefsogleich zu Bedr Schah und theilte ihm seinen Verdacht »nt. Bedr Schah besuchtean, folgende» Tage Djemk und bat ihn, ihm sein neues Haus zu zeigen. Djemkführte ihn in alle Zimmer des Hauses, ging aber schnell an der Fallthüre vorüber,welche in die Moschee führte. Als der König dies bemerkte, glaubte er, der Verdachtseines alten Viziers sey gegründet; noch gewisser schien ihm die Sache, als er Djemkbat, die Fallthüre zu öffnen, und er unter allerlei Vorwand es nicht that. Da erbrachder König die Thüre mit Gewalt, schämte sich aber vor sich selbst, als er einsah, wieUnrecht er Djemk gethan. Er fragte ihn dann, was der lederne Riemen bedeutet.»Mit diesem Riemen," antwortete Djemk,peinige ich mich selbst, so oft ich gefehltzu haben glaube." Bei diesen Worten entblößte er seinen Körper, an welchem dieSpuren harter Schläge sichtbar waren. Der König wandte sich, als er dies sah,

ergrimmt gegen seinen alten Vizier, warf ihn zu Boden und ertheilte einem seiner

Mameluken den Befehl, ihn zu tödten. Aber Djemk beschwor den König, ihm zu

verzeihen, was er auch begangen haben möge. »Wie, du bittest für ihn," sagte der

Tausend und eine Nacht. IV.

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