Noiiiihuiidcrt und „ciiiiiindoierzigste Nacht.
der Jagd mit einer Abtbeil,mg Soldaten, als Djemk, mit einem Löwen ringend,ln-rbeikain. Sobald er den König nnd seine Soldaten sah, sprang er auf einen derselbenzu, entriß ihm sein Schwert und tödtcte den Löwen damit; darüber war Bcdr Schah
so entzückt, daß er ihn einlud, ihm in seinen Palast zu folgen. Hier fragte er ihn nachseinem Namen und schenkte ihm ein schönes Kleid. Djemk zog es an und legte seinDerwischgewand sorgfältig zusammen. „Was liegt dir an diesem Gewände?" fragteBedr Schah. „Das dcinige," antwortete Djemk, „betrachte ich nur als geliehen;wer weiß, ob du stets mit mir zufrieden seyn »birst und ob ich nicht froh seyn werde,wenn ich mein altes Kleid unbeschädigt wiederfinde." Diese Antwort gefiel BedrSchah so gut, daß er Djemk zu seinem Schatzmeister ernannte und einen Lehrerkommen ließ, um ihn den Koran zu lehren. Der Lehrer sah aber bald ein', daß Djemkden Koran besser verstand, als er selbst; er sagte es Bedr Schah, der nunmehr vorDjemk die größte Achtung hatte. Noch größer ward Bedr Schahs Liebe zu Djemk,als er den gefürchteten Tartaren Bunktimar, Halawuns Vater, erschlug. BedrSchah hatte nämlich eine Tochter, welche Jk hieß und so tapfer und geübt in allenritterlichen Tugenden war, daß fie nur den Mann heirathen wollte, der sie auf demöffentlichen Kampfplatze bezwingen würde. Als Bunktimar die Schönheit dieserPrinzessin rühmen hörte, schickte er einen Boten zu Bedr Schah und ließ ihm sagen:„Sende mir deine Tochter zu, daß sie meine Gattin werde, sonst überziehe ich dein