Neuiiliundert und achtundvierzigste Nacht.
wie bellleuchtende Sterne ohne Makel." Jbn Warak ließ sich in den Khan führen,wo der Perser mit seinen Mamelnken sich einquartirt hatte, und fand sie in der Thalüber alle Beschreibung schön; es waren meistens Fürsten- und Emircnsöhne, welcheHalawnn geraubt und diesem Sklavenhändler verkauft halte. Er kaufte sie daberinsgesainmt und stellte sic Masud Bey vor. „Bist du nun zufrieden?" fragte ihn
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Masud Bey. Jbn Warak antwortete: „Noch möchte ich den Mameluken, der zudeiner Rechten, und den, welcher zu deiner Linken steht, und gern gäbe ich tausendDinare für Jeden." — „Nimm sic hin ohne Geld," sagte Masud Bey; „es soll mirzur Ehre-gereichen, wenn der Sultan Sale ch sie als ein Geschenk von mir annehmenwill." So hatte nun Jbn Warak fünfundsicbenzig Mameluken beisammen, unter denendie später so berühmt gewordenen Kataja, Aidamar, Kalawun und Andere sichbefanden. Jbn Warak kaufte sogleich Jedem ein schönes grünes Kleid und ließ ihneneine schmackhafte Kost reichen. Am dritten Tage führte er sie in's Bad, und da fander den Mameluken, welcher später unter dem Namen Sultan Zäher Beibars durchseine Tapferkeit und Klugheit sich zum größten Regenten seiner Zeit emporschwang,lieber seinen Ursprung wird Folgendes erzählt:
Im Lande Derbend lebte ein König, mit Namen Schah Bend; er hatte drei Söhne,deren einer Tilah, der andere Ridha und der dritte Djemk hieß. Als der Königin vorgerücktem Alter war, ließ er seinen ältesten Sohn Tilah zu sich kommen und