Neunhundert und sechsundvierzigste dlacht
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dieser Stadt durch die Taubenpost dem Sultan Salech seine Ankunft, und Salechantwortete ihm, er möchte Djenid wie ihn selbst ehren und bewirthen, und ihm zurFortsetzung seiner Reise nach Egypten alle mögliche Erleichterung verschaffen. In dieNähe von Kahira angelangt, ritt ihm Salech mit den Häuptern seiner Armee entgegen.Sobald Djenid ihn sah, stieg er ab, küßte seine Steigbügel und grüßte ihn ehrfurchtsvoll.Salech nahm ihn freundlich auf und ernannte ihn zum Emir der Pilger.
Am folgenden Tage lud Salech, der Djenids ritterliche Gewandtheit vielfachrühmen hörte, die besten Ritter Egyptens ein, sich auf dem für Ritterspiele bestimmtenPlatze einzufinden, und bat Djenid, Einige derselben herauszufordern. Djenidentwickelte an diesem Tage eine solche Kraft und Gewandtheit, daß er sich die Liebeund Bewunderung aller Egypter zuzog; nur Djawan, der in ihm sogleich einen seinerFeinde, wie er sie auf jenem Gemälde im Säulenkloster gesehen, erkannte, haßte ihnund ging damit um, ihn zu verderben. Der Sultan Salech aber gewann Djenidjeden Tag lieber und nannte ihn Sch ah in (Geier), weil er im Kampfe seinen Gegner-eben so leicht aus dem Sattel hob, wie ein Geier den kleinsten Vogel.
Schchersad verschob die Fortsetzung ihrer Erzählung auf die folgende Nacht, inwelcher sie also begann:
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