Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
770
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^0 Acuichundert und fiinfundvierzigste flacht.

Halle. Aber während der Belagerung ward Djalal Eddin plötzlich krank und stark,noch ehe die Stadt eingenommen war. In derselben Nacht starb aber auch der Königvon Samandar; die Muselmänner sowohl als die Christen verheimlichten den Tod ihresKönigs. Djalal Eddins Vizier ließ bekannt machen, der König wolle bis zurEroberung Samandars Niemanden in seinem Zelte sehen, als seinen Sohn MusidHak, der ihn auf diesem Feldzuge begleitete. Da auf diese Weise Djalal EddinsTod selbst im Lager der Muselmänner nicht bekannt ward, so lag dem Sohne desplötzlich dahingeschiedenen Königs von Samandar viel daran, den Krieg zu beendigen;er sandte daher Friedensboten an den König von Brußa, welchen Musid Hak, derim Namen seines Vaters mit ihnen unterhandelte, noch mehr gewährte, als ursprünglichvon ihnen verlangt worden.

Die Muselmänner kehrten hierauf nach Brußa zurück, beerdigten Djalal Eddinund wählten Abu Jesid zu seinem Nachfolger. Als aber die Christen von Samandarhörten, daß Djalal Eddin am Tage des Friedensschlusses schon todt war, sagte ihrKönig Djenid:Bei meinem Glauben, hätte ich das gewußt, so wäre nicht ei»einziger Muselmann lebendig nach Brußa zurückgekehrt." Er ließ daher den AbgeordnetenAbu Jcsids, welche kamen, um den versprochenen Tribut einzufordern, antworten:Sowohl derjenige, welcher den Tribut zu entrichten hatte, als derjenige, dem erzugesagt war, sind nicht mehr; wer jetzt von mir Geld will, der erscheine auf demKampfplatz und messe sich mit mir." Sobald Ab» Jesid dies hörte, zog er mit seinen

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